Syn­ap­sen sol­len tanzen

Syn­ap­sen sol­len tan­zen,
ste­tig klop­fen soll mein Herz,
junge Men­schen bre­chen Lan­zen,
und stop­pen schnell den Schmerz.

Meine Fin­ger­kup­pen ahnen,
was dahin­ter sich ver­birgt,
meine Hände len­ken Bah­nen,
bis der Win­ter mich verwirkt.

Ich habe mal gekos­tet,
was zu flüs­tern man nur traut,
und ich habe es genos­sen,
bis man lüs­tern um sich schaut.


Sei Sau­er­stoff

Schritt für Schritt im Nacht­ge­wand, erhebt sich stets mein Haupt, vor­her habe ich nicht erkannt, was man noch so braucht. Gefil­terte Bläs­chen rei­nen Ichs, stru­deln durch den Tank, Mehr noch von mir gibt es nicht, trotz Stoff­lich­keit und Dank.


Du fühlst Dich noch nicht klein genug

Du fühlst Dich noch nicht klein genug, du wähnst Dich noch zu sicher, kein Schwei­gen hält hier ewig, kein Wunsch ist hier zu groß. Du bist noch nicht zufrie­den, du hast noch kein Bedarf, kein ufer­lo­ses trei­ben, kein mah­nen­des Gespräch.


Wie man die Welt vergisst

Was muss man tun, wen muss man bre­chen, um sich an der Welt zu rächen? Wohin nur rei­sen, wem denn glau­ben, um der Welt das Ich zu rau­ben? Wie könnte ich ver­ges­sen, was mich durch­dringt und nährt. Wie könnte ich nur mes­sen, den Schmerz der mich durch­fährt. Ich schätze es umgibt uns alle. In jedem


Die Herr­lich­keit des Zufalls

Die Herr­lich­keit des Zufalls steckt in jedem Juni­fall, in jedem Ate­maus­stoß eines jeden Idio­ten, die Schöp­fung kreist um uns wie ein Falke, und stösst auf uns herab. Wir kata­pul­tie­ren uns in das Gemenge, aus Lust und Ato­men, vol­ler Rausch und Bilan­zen, und fres­sen uns selbst auf.


Täler Wol­ken­nest

See­len hän­gen schwer über Täler Wol­ken­nest, Flü­gel schla­gen wei­ter solange mor­gen wächst. Ermittle Deine Mitte und ent­scheide Dich danach, ob zu rei­sen es sich lohne mit Hast oder Gemach.


Medi­o­cre

Ich schneide die Mit­tel­mä­ßig­keit aus mir her­aus, bis ich mit den Strah­len tan­zen kann. Vor der Schön­heit des Gedan­kens ver­neige ich mich, nur um für Tage und Nächte zu schlafen.


Neue Gött­lich­keit

Mich besuchte ein gol­de­ner Gedanke und ein ver­las­se­nes Ich. Unter Was­ser konnte ich atmen, bis das Schick­sal von mir wich. In mei­ner Seele liegt ein Mus­ter und nur Du erkennst die Zei­chen. Wer hat nun die Kon­trolle und wer stellt hier die Weichen?


Float into me

Float into me like i float into you i am the river the ocean is you please stay awake while i fall asleep catch me in dreams my drip­ping honey im not afraid if you´re not afraid cause im not afraid if you´re not afraid


Sonne durch geschlos­sene Augen

Seit­dem wir wie­der Kin­der sind, ist alles so leicht gewor­den. Der Matsch unter mei­nen Füßen und der Oster­him­mel umschmei­cheln mich. Ist Dir schon­mal auf­ge­fal­len, dass man die Sonne durch geschlos­sene Augen sehen kann? Mur­meln sind wert­vol­ler als Dia­man­ten und wir sichern unsere Schätze! Man sagt, je älter wir wer­den, desto schwe­rer las­ten unsere Schul­tern von


Bis unser Leben nicht mehr reicht

Ich fiel durch einen Ozean und zwei Him­mel direkt in Deine Arme Du wur­dest meine Frau Wir lasen unsere Lie­bes­briefe und andere alberne Dinge Das Gesicht ver­gisst den Spie­gel Gold und Sil­ber wie­gen leicht wir wer­den wei­ter­le­ben bis unser Leben nicht mehr reicht


In Liebe und Verdammnis

In Liebe und Ver­damm­nis umschlinge ich Deine Lilien. Halte mich an Dir, bis die Tob­sucht dem Mor­gen weicht.


Alles dreht sich nun um mich

Ich weiß nicht, wie ich es Dir am bes­ten sage. Darum tue ich es frei her­aus: Ges­tern Nacht wäh­rend du schliefst, habe ich die Sonne ver­schluckt. Jetzt schmilzt meine innere Hitze alles um mich herum. Kalte Men­schen wer­den pul­ve­ri­siert zu Asche. Ich glühe und strahle und erhelle die Dun­kel­heit. Alles dreht sich nun um mich. Pla­ne­ten


Heim­lich­kei­ten

Die­ses Haus hier steht nicht ein­sam, in ihm woh­nen Brü­der und Schwes­tern, Geis­ter und Tiere. In einem fah­len Raum, war­ten Sie erneut auf eine Leere, um Dich hin­ein­zu­füh­ren. Meine schlot­tern­den Kno­chen, tür­men sich vor Dir auf, und rei­ten davon. Auf die­ser klei­nen Insel, ist die ganze Welt ver­sam­melt, und giert nach Leben.


Das Uni­ver­sum

Das Uni­ver­sum macht einen Schritt auf Dich zu. Alles was Du tun musst, ist ste­hen zu blei­ben und Dein Herz zu öffnen.


Glüh­würm­chen

Vor mir liegt die Welt in Wel­len, ich sitze hier und schweige still. Glüh­würm­chen wol­len mich erhel­len, mein Herz sagt mir, dass ich das will. In aller Welt Klamm­heim­lich­keit, schwir­ren sie oszil­lie­rend um mein Herz. Meine Liebe ist kas­ta­ni­en­braun, und geseg­net ist der Schmerz.


Uns wur­den Flü­gel versprochen

Was für ein wun­der­schö­ner Traum, wir Hand in Hand, die Zehen überm Abgrund, Vater Frost hin­ter uns. Stör­che und Spat­zen gesel­len sich zu uns. Als wir durch Wol­ken tauch­ten, öffnete sich die weiße Decke, um das Land zu offen­ba­ren, das wir nicht mehr betre­ten wer­den. Neue Mus­kel erle­di­gen ihren Dienst & Erin­ne­run­gen ertrin­ken im Atlas.


Die Sei­den­straße

Ein Pfad erstreckt sich von Ost nach West, um zu brin­gen den Stoff, der nie­mals dich lässt, fahre die Fin­ger ent­lang an dem Schal, und fahre und fahre und fahre noch­mal. Die Rau­pen spin­nen 1000 Jahre und mehr, um dich ein­zu­hül­len im sei­di­gen Meer, sie tan­zen und tan­zen in Ihren Kokons, und trei­ben die Damen


Meine Lieb­lings­dinge

Möwen, die krei­schen und Sand unter Füßen, Was­ser und Wel­len und Freunde begrü­ßen, Scho­ko­lade in weiß und Honig im Tee, Das sind ein paar mei­ner Lieb­lings­dinge! Kuscheln vorm Schla­fen und Haare die duf­ten, Die Stille beim Schnee­fall und nicht so lang schuf­ten, Gemein­sa­mes Kochen und trä­nen­des Lachen, Das sind ein paar mei­ner Lieb­lings­sa­chen! Fröh­li­che Men­schen,