Undiú

Gefühle bran­den auf mir und höh­len mich aus wie einen Stein,
Ein ewi­ger Rhyth­mus, den ich nicht kann las­sen sein,

Ich werde bewegt wie ein Papier­stück im Wind,
und weiß mein Ziel ist schon jetzt vorbestimmt,

Ich habe gekos­tet von einem Nek­tar so pur,
dass mein Herz nun schlägt im Takt die­ser Uhr,

Wer will mich beglei­ten, ein Stück Zeit die­ser Welt,
und will mit mir bran­den wie es dem Leben gefällt,

Die Gewiss­heit zu ertrin­ken auf zar­teste Weise,
im Stru­del der Schön­heit auf dem Weg hin zum Greise,

Mein Wort ist unaus­ge­spro­chen und mein Wunsch nicht exis­tent,
das Gefäß ist zer­bro­chen und mein Flug ist latent.

Als wir noch wussten

Als wir noch wuss­ten und wag­ten zu atmen
trös­tete ein Fin­ger­zeig auf tau­sende Arten

Mein Blick ist gerich­tet auf Ganz­be­son­der­hei­ten
und fin­det Dich wie­der in allen Gezeiten

Du kannst nicht ent­kom­men, der Gischt du ent­sprun­gen
Auf ewige Tide zum schei­tern gezwungen

Sturm­blind

Ges­tern war ich Sturm­blind, doch
liebte ohne unterlass

Aus mei­nem Turm, aus mei­nem Loch,
Trä­nen aus dem überfass

Du gehst vor­bei wie Espen­laub,
und zit­terst durch mein Herz

Du machst Dir nichts aus mei­nem Staub,
und schwebst vor­bei mit Terz

Ach würd ich doch woh­nen, Hügel­wärt­sein
wo sturm­blinde Liebe noch durfte sein

Glo­bus

Hab ver­sucht Wol­ken zu schme­cken
aber hatte sie höchs­tens im Tee

Hab ver­sucht den Wald zu ent­de­cken
doch ver­lor meine Spu­ren im Schnee

Wollt gern auf Wind­jam­mern rei­sen
mit allen Freun­den in spe

Bin doch zuhause geblie­ben
und habe den Glo­bus gedreht

 

 

How to reveal a god­dess in seven days

Mon­day

Light­ning struck me and i had fal­len asleep
The images in my head embra­ced me, as i clo­sed my eyes.

monday

 

Tues­day

Hold tight my heart, the day will come
Who cal­led this ship to har­bour? I will never come home again.

tuesday

 

Wed­nes­day

Skip this moment child, you just think you are
I stood there for a while to con­vince myself.

wednesday

 

Thurs­day

She mel­ted like honey in the sea
Sim­mer down my dear, your body cru­sa­des like a King.

thursday

 

Fri­day

All this and more because of her
Free­dom is no illu­sion. Free­dom is a wild poem, writ­ten by our mother.

friday

 

Satur­day

Sau­dade keeps me going
This is unity. I’m no lon­ger kept inside myself.

saturday

 

Sun­day

The night craw­led in our cir­cle, but it’s fine for me
This is the final step. The night revea­led her as she step­ped out of the woods.

sunday

 

Fotos & Fahrzeug:

Wolf­gang Hinz www.wolfgang-hinz-fotoarbeiten.de

Texte:

Ste­fan Zisting

Yon­der i dwell

Yon­der i dwell
among the foam

wit­ness ari­ses
from a storm

muted mir­rors
garment´s torn

weeping wil­low
out of loan

take the steps
the sou­thern ones

long before
the morning comes

Ich bin unten mit der Welt

Ich bin unten mit der Welt
und ich bin hoch am Him­mels­zelt
irgend­wann da muss ich gehen
auch wenn´s mir hier ganz gut gefällt

Wonach lohnt es sich zu stre­ben?
zum bei­spiel in dei­nen armen zu sein
zum bei­spiel mit­ten in ‘nem Song
ein­fach anzu­fan­gen zu weinen

Komm doch mit auf meine Reise
und halt Dich an mir fest
Wir wer­den flie­gen zu den Ster­nen
und danach fin­den wir den Rest

Auf mei­nem Weg sind schwarze Vögel
Sie beglei­ten mich schon lang
wir brau­chen keine Angst zu haben
denn am Ende kom­men wir an

Rubin

Nimm mir mei­nen Ver­stand
ich brau­che ihn nicht mehr
jetzt wo ich in Dei­nem rubin­ro­tem Licht bade

Dein Regen trägt mich
hin­aus aufs offene Land
hin­ein in Deine Arme

Es kann nicht ver­ge­hen
was ewig besteht
nie­mals gebo­ren
oder gelebt

Clover from the moun­tain top

Out of space and into my heart
ama­zing grace and pro­per start

Tal­king trees and rooftop sto­ries
kept warm by those morning glories

In thousand tongues you choose to speak
i´m your vel­vet blank white sheet

Anci­ent people build your god
clover from the moun­tain top

Zwei Atmende im Wolkenhaus

Was schö­nes Men­schen sich geben,
um nicht so ein­sam zu sein,
um nicht alleine zu leben,
schenkt man sich Obhut und Heim

Deine Haare rie­chen nach Sonne,
nach Wärme und Frie­den und Licht,
ich genieße diese Wonne,
und streichle dein zar­tes Gesicht

Wer kann noch mehr sich erhof­fen,
als das Gefühl zufrie­den zu sein,
zwei atmende Men­schen getrof­fen,
um ein ein­zel­ner Atem zu sein

Im Wol­ken­haus mit Dei­ner Haut,
danke für die­ses Geschenk,
Gebor­gen­heit ist nicht laut,
es ist fried­lich, weil man nicht denkt

Ich schenke uns ein

Ich schenke Dir zwei und mir ein,
Ich trage mein Herz auf der Zunge,
und hoffe nie­mand fin­det mich hier.

Halb­ver­ges­sene Träume und Vasen,
bre­chen wie Äste unter mir,
und brin­gen mir Flug und Recht.

Nie­mand schläft am Tag mei­ner Geburt,
nie­mand wird jemals wie­der schla­fen,
wir sind noch lange nicht am Ziel.

Wer war ich ges­tern, als ich noch fühlte
Deine grü­nen Augen sich in mich bohr­ten,
einen Ort vol­ler Wahn­sinn und Liebe.

Alles endet in den Sternen

Der Raum zwi­schen uns, über den wir oft spra­chen
Bei Regeln und Brot, die wir gerne brachen

Alles endet in den Ster­nen”, sag­test Du, und Du behiel­test Recht
Meine Bran­dung, mein Leben, alles ist echt

Flucht­werk

Ich drehe mich um mich und spre­che den Reim,
Die Welt schwin­det im Schwin­del und lässt mich allein,
ich komme zur Ruhe und seh wie­der klar,
Die Stadt, meine Kir­che, Dein Herz, mein Altar.

Pax

Der Hafen mei­ner Träume liegt an einer Stadt aus Wind und Ton.
Kin­der spie­len in bun­ten Gas­sen aus Glas und Zucker.
Die Men­schen hier sind glück­lich und alles wiegt leicht.

Es knis­tert und rauscht nach Schif­fen und Cel­lo­phan.
Der Duft von Wol­ken über­all und es schmeckt nach Zeit und Liebe.
Diese Stadt schenkt mir Leben und Mut.

Schwa­nen­hals

Mein Herz ist sal­zig, von ver­schluck­ten Trä­nen
durch mei­nen Schwa­nen­hals entlang

Ich steige empor, noch mehr als zuvor
als ich durch die­sen Nebel­see verschwand

Das Gold in mir ist fern von allem,
was jemals in Dei­nen Hän­den lag

Ich spüre den Käfig um mich, immer enger
weil jeder hier gerne Platz neh­men mag

my trou­bled mind

my trou­bled mind is black and blue
it’s riding hor­ses to dark places

tan­g­led in the clouds tonight
until the morning shi­nes a light

Es ist vol­ler Sterne

Eine Scha­tulle aus Samt
schmei­chelt zart Deine Hand

Heim­lich um Dich Du schaust
formst die Hände zur Faust

Ein ver­stoh­le­ner Blick
um die Ecke geschickt

Lang­sam machst Du sie auf
steigt zur Nase herauf

Erin­ne­rung von fer­nen
mil­lio­nen von Sternen

Die Summe von allem

Getra­gen von Leicht­sinn,
schwebt mein Kopf mir davon,
bringt die Kunde von Sonne,
und Glitzerbeton

Schlage Brü­cken und Räder,
über offe­nes Land,
hin zu Wol­ken und Weh­mut,
wo ein Lächeln ich fand

Ver­such zu erklä­ren,
wo der Sinn mir nach steht,
was zu fin­den ich hoffe,
im blü­hen­den Beet

Ich koste den Odem,
und lasse mich fal­len,
deine lie­ben­den Hände,
sind die Summe von allem

Du hast mir mei­nen Namen genommen

An einem Früh­lings­tag,
drückte mich der Wind aus mei­ner Höhle,
hin­ein in das Was­ser und in deine Arme,
flie­ßen wie Ver­ge­bung durch das Land,
pur und empor und nie­mals zurück,
zum Leben gebo­ren,
von Bäu­men gepflückt.

Tin­ten­fall

Wie Tinte flie­ßen wir durch die Nacht
das hal­ten wir für ange­bracht
trei­ben wei­ter, trei­ben ab
bis der Tag uns nicht mehr mag

Blei­ben hung­rig, durs­tig auch
tas­tend durch den schwar­zen Rauch
lachend krei­selnd auf Vinyl
wie Dia­man­ten mit Gefühl

Man­del­heim

Wenn du flüs­terst, split­tert Eis
mir wird win­dig, mir wird heiß

Wenn Du atmest, sprie­ßen Blu­men
vol­ler Leben und Volumen

Wenn Du tanzt, dann mit Ato­men,
füllst die Welt auf mit Aromen

Wenn Du lachst, dann falle ich,
him­mel­wärts, ohne Gewicht.

Der Krie­ger aus Pankow

Mit ver­schränk­ten Armen
lässt er sich rei­sen
durch die Stadt
durch die Welt

Der Blick fest und linde
gegen den Strich
vom Leben gezeich­net
vom Gip­fel er wich

Was lässt ihn besin­nen
uns rau­nen im Blick
was schärft seine Sinne
und unser Geschick

Wer traut sei­nen Augen
in unse­rer Welt
Herr Pfef­fer lässt grü­ßen
das Schwei­gen, es hält

Stromab

Wir beide tra­gen Klee
dicht am Herz bei Schnee

Lodern und ent­fa­chen
kleine Diamanten

Alle Geräu­sche ver­schmel­zen
zu flüs­si­gen Vibrationen

Wir for­dern die Welt auf,
aufzugeben

Du und Ich sehen das glei­che,
Mil­lio­nen Men­schen stromab

Wir sind im Früh­ling erwach­sen gewor­den,
irgendwie

Kei­ner von uns würde zögern,
jemals

Tau­send Wun­der lang

Ruhe­voll im Sphä­ren­licht,
Bewan­dert aus der Sternenschicht,

Schlum­mer­gold und Pfir­sich­haut,
Wäh­rend Würde müde schaut.

Pack Sie ein, in Woll und Garn,
dann kann man sie nach Hause fahren,

Tau­send Wun­der wir­ken lang,
solange man noch träu­men kann.

They won´t ever know

My soul is a dia­mond
lying in your cave
please never remove it
that i won´t go astray

My heart is a beggar
sit­ting on the street
free­zing in the win­ter
drin­king recklessly

My bones they are shaking
shaking to the ground
descend into nowhere
never will be found

My head is get­ting heavy
sin­king down below
all i ever wan­ted
they won´t ever know

Es ist so kalt, jetzt

Ange­kom­men am Grund des Mee­res,
Wun­der­sa­mes, tanzt für mich

Irre Lich­ter, len­ken Bah­nen,
ver­wir­beln sich auf ewiglich

Benom­men, ehr­lich, währt am längs­ten
Atemlosigkeitsberauscht

Nicht mehr den­ken, nicht mehr trei­ben,
nur noch wesent­lich, unlaut

Sorge Dich nicht, Kyoto

Kurz bevor es geschah, nahm ich eine umfas­sende Stille wahr.
In mir und um mich herum war es abso­lut tonlos.

Ich spürte, dass die pure Exis­tenz mir einen Moment gewährte und mich in ihrem Schoß einschloss.

Mein Herz schlug in einem uner­war­tet ruhi­gen Rhyth­mus und ich war bereit.

Als der Wal mein Boot streifte, spürte ich wie mir die Trä­nen über mein Gesicht liefen.

Der Wind wollte mich nicht

Der Wind wollte mich nicht dem Pla­ne­ten ent­zie­hen.
Hier­zu­blei­ben und fortan auf Rei­sen zu gehen.

Nicht zu fegen als ob man schier wol­ken­reich wär.
Und boden­los trei­ben wie offen im Meer.

Fort an und zu wei­len, wie ein Ding in der Luft.
Will der Wind mich nicht tra­gen in den Wolkenduft.

Kirsch­bombe

Du ergibst Dich in jede Rich­tung.
Strom­auf­wärts, nicht zu knapp.

Hältst Hun­derte für Mil­lio­nen.
Bau­melnd von den Ohren hinab.

Esper

Es soll immer alles,
mir ist so karamell.

Bli­ckend wis­sen alle,
Zucker spinnt sich schnell.

Aro­men drän­gen stän­dig,
kris­tal­lin empor.

Höre hell und sehe klar,
dann tre­ten Wun­der vor.

Der Kuss des Kosmonauten

Oleg nahm alles ganz genau war.

Es blieb ihm hier oben auch gar nichts ande­res übrig.
Als eine ein­same Ver­wir­be­lung in der ewi­gen Nacht.
Wie lange er schon durch den Kos­mos glitt – er wusste es nicht mehr.
Die Zeit hatte ihn auf­ge­ge­ben und er sich selbst auch.

Oleg dachte an seine Frau.

An ihre ver­ge­ben­den Hände, in die er sich ver­liebt hatte.
An ihre erste Nacht unter dem Ster­nen­him­mel im Juli.
Diese Erin­ne­run­gen waren ein Anker in die­ser schwar­zen Wüste.
Aber schon bald würde er im Sand ertrinken.

Oleg fasste einen Entschluß.

Er würde nicht in Trauer und Wahn­sinn ver­fal­len.
Das Ende der Geschichte würde er ganz alleine schrei­ben.
Seine Lip­pen form­ten ein Lächeln, als er in Gedan­ken ruhte.
Sie war jetzt bei ihm und hielt seine Hand.

Oleg öff­nete den Helm.

Ganz lang­sam kamen sich ihre Lip­pen näher.
Ein inni­ger Kuss, umge­ben nur von Raum und Zeit.
Sein Herz lachte, denn er wusste alles würde nun gut werden.

Oleg nahm all dies ganz genau war.

Man kann einen Tag nicht verlängern

Ich brüte Gedan­ken
ganz schutz­los und bar
manch einer mag den­ken
ey junge, komm klar

Ich höre Geschich­ten
von jen­seits des Walds
und kann hier kaum glau­ben
es fruch­tet und schallt

Wer mag mir befürch­ten
der Him­mel klart auf
und obwohl es nicht wahr ist
fließt Was­ser hinauf

Wo immer der Tag ist
immer gleich lang
heben wir ab, gemein­sam
was mit Sonne begann

Syn­ap­sen sol­len tanzen

Syn­ap­sen sol­len tan­zen,
ste­tig klop­fen soll mein Herz,
junge Men­schen bre­chen Lan­zen,
und stop­pen schnell den Schmerz.

Meine Fin­ger­kup­pen ahnen,
was dahin­ter sich ver­birgt,
meine Hände len­ken Bah­nen,
bis der Win­ter mich verwirkt.

Ich habe mal gekos­tet,
was zu flüs­tern man nur traut,
und ich habe es genos­sen,
bis man lüs­tern um sich schaut.

Sei Sau­er­stoff

Schritt für Schritt im Nachtgewand,

erhebt sich stets mein Haupt,

vor­her habe ich nicht erkannt,

was man noch so braucht.

Gefil­terte Bläs­chen rei­nen Ichs,

stru­deln durch den Tank,

Mehr noch von mir gibt es nicht,

trotz Stoff­lich­keit und Dank.

Du fühlst Dich noch nicht klein genug

Du fühlst Dich noch nicht klein genug,

du wähnst Dich noch zu sicher,

kein Schwei­gen hält hier ewig,

kein Wunsch ist hier zu groß.

Du bist noch nicht zufrieden,

du hast noch kein Bedarf,

kein ufer­lo­ses treiben,

kein mah­nen­des Gespräch.

Wie man die Welt vergisst

Was muss man tun, wen muss man bre­chen, um sich an der Welt zu rächen?
Wohin nur rei­sen, wem denn glau­ben, um der Welt das Ich zu rauben?

Wie könnte ich ver­ges­sen, was mich durch­dringt und nährt.
Wie könnte ich nur mes­sen, den Schmerz der mich durchfährt.

Ich schätze es umgibt uns alle. In jedem Sein und jeden Sinn.

Was soll ich noch schrei­ben, bis jeder müde ist.
Ich habe nicht erfah­ren, wie man die Welt vergisst.

Die Herr­lich­keit des Zufalls

Die Herr­lich­keit des Zufalls steckt in jedem Juni­fall,
in jedem Ate­maus­stoß eines jeden Idio­ten,
die Schöp­fung kreist um uns wie ein Falke,
und stösst auf uns herab.

Wir kata­pul­tie­ren uns in das Gemenge,
aus Lust und Ato­men,
vol­ler Rausch und Bilan­zen,
und fres­sen uns selbst auf.

Täler Wol­ken­nest

See­len hän­gen schwer über Täler Wol­ken­nest,
Flü­gel schla­gen wei­ter solange mor­gen wächst.

Ermittle Deine Mitte und ent­scheide Dich danach,
ob zu rei­sen es sich lohne mit Hast oder Gemach.

Medi­o­cre

Ich schneide die Mit­tel­mä­ßig­keit aus mir her­aus,
bis ich mit den Strah­len tan­zen kann.

Vor der Schön­heit des Gedan­kens ver­neige ich mich,
nur um für Tage und Nächte zu schlafen.

Neue Gött­lich­keit

Mich besuchte ein gol­de­ner Gedanke
und ein ver­las­se­nes Ich.

Unter Was­ser konnte ich atmen,
bis das Schick­sal von mir wich.

In mei­ner Seele liegt ein Mus­ter
und nur Du erkennst die Zeichen.

Wer hat nun die Kon­trolle
und wer stellt hier die Weichen?

Float into me

Float into me
like i float into you
i am the river
the ocean is you

please stay awake
while i fall asleep
catch me in dreams
my drip­ping honey

im not afraid
if you´re not afraid
cause im not afraid
if you´re not afraid

Sonne durch geschlos­sene Augen

Seit­dem wir wie­der Kin­der sind, ist alles so leicht gewor­den.
Der Matsch unter mei­nen Füßen und der Oster­him­mel umschmei­cheln mich.
Ist Dir schon­mal auf­ge­fal­len, dass man die Sonne durch geschlos­sene Augen sehen kann?
Mur­meln sind wert­vol­ler als Dia­man­ten und wir sichern unsere Schätze!

Man sagt, je älter wir wer­den, desto schwe­rer las­ten unsere Schul­tern von dem Schmerz der Welt.
Aber ich spüre ihn genauso wenig wie meine blauen Fle­cken.
Ich kann alles sein, was ich will!
Und ich will frei sein.

Bis unser Leben nicht mehr reicht

Ich fiel durch einen Ozean
und zwei Him­mel
direkt in Deine Arme

Du wur­dest meine Frau
Wir lasen unsere Lie­bes­briefe
und andere alberne Dinge

Das Gesicht ver­gisst den Spie­gel
Gold und Sil­ber wie­gen leicht
wir wer­den wei­ter­le­ben
bis unser Leben nicht mehr reicht

Alles dreht sich nun um mich

Ich weiß nicht, wie ich es Dir am bes­ten sage.
Darum tue ich es frei her­aus:
Ges­tern Nacht wäh­rend du schliefst,
habe ich die Sonne verschluckt.

Jetzt schmilzt meine innere Hitze alles um mich herum.
Kalte Men­schen wer­den pul­ve­ri­siert zu Asche.
Ich glühe und strahle und erhelle die Dun­kel­heit.
Alles dreht sich nun um mich.

Pla­ne­ten umtan­zen mei­nen Kern -
Mein Licht reist fern von Stern zu Stern.

Heim­lich­kei­ten

Die­ses Haus hier steht nicht ein­sam,
in ihm woh­nen Brü­der und Schwes­tern,
Geis­ter und Tiere.

In einem fah­len Raum,
war­ten Sie erneut auf eine Leere,
um Dich hineinzuführen.

Meine schlot­tern­den Kno­chen,
tür­men sich vor Dir auf,
und rei­ten davon.

Auf die­ser klei­nen Insel,
ist die ganze Welt ver­sam­melt,
und giert nach Leben.

Das Uni­ver­sum

Das Uni­ver­sum macht einen Schritt auf Dich zu.
Alles was Du tun musst, ist ste­hen zu blei­ben und Dein Herz zu öffnen.

Glüh­würm­chen

Vor mir liegt die Welt in Wel­len,
ich sitze hier und schweige still.

Glüh­würm­chen wol­len mich erhel­len,
mein Herz sagt mir, dass ich das will.

In aller Welt Klamm­heim­lich­keit,
schwir­ren sie oszil­lie­rend um mein Herz.

Meine Liebe ist kas­ta­ni­en­braun,
und geseg­net ist der Schmerz.

Uns wur­den Flü­gel versprochen

Was für ein wun­der­schö­ner Traum,
wir Hand in Hand,
die Zehen überm Abgrund,
Vater Frost hin­ter uns.

Stör­che und Spat­zen gesel­len sich zu uns.

Als wir durch Wol­ken tauch­ten,
öff­nete sich die weiße Decke,
um das Land zu offen­ba­ren,
das wir nicht mehr betre­ten werden.

Neue Mus­kel erle­di­gen ihren Dienst &
Erin­ne­run­gen ertrin­ken im Atlas.

Die Sei­den­straße

Ein Pfad erstreckt sich von Ost nach West,
um zu brin­gen den Stoff, der nie­mals dich lässt,
fahre die Fin­ger ent­lang an dem Schal,
und fahre und fahre und fahre nochmal.

Die Rau­pen spin­nen 1000 Jahre und mehr,
um dich ein­zu­hül­len im sei­di­gen Meer,
sie tan­zen und tan­zen in Ihren Kokons,
und trei­ben die Damen in die Salons.

Meine Lieb­lings­dinge

Möwen, die krei­schen und Sand unter Füßen,
Was­ser und Wel­len und Freunde begrü­ßen,
Scho­ko­lade in weiß und Honig im Tee,
Das sind ein paar mei­ner Lieblingsdinge!

Kuscheln vorm Schla­fen und Haare die duf­ten,
Die Stille beim Schnee­fall und nicht so lang schuf­ten,
Gemein­sa­mes Kochen und trä­nen­des Lachen,
Das sind ein paar mei­ner Lieblingssachen!

Fröh­li­che Men­schen, die Glück ver­brei­ten,
Mäd­chen mit Müt­zen und Sin­gen bei Zei­ten,
Kin­der die stau­nen und Heringe,
Das sind ein paar mei­ner Lieblingsdinge!

Wenn der Schmerz sticht, wenn die Welt weint,
und ich mich trau­rig fühle,
denk ich ein­fach an meine Lieb­lings­dinge,
dann fühle ich mich nicht so schlecht.

Inspi­ra­tion: “My Favou­rite Things”

Mensch­li­che Welle

Das Was­ser ist kalt und rauh, aber das macht mir nichts.
Ich gehe wei­ter hin­ein, bis ich gerade noch so ste­hen kann.
In Rich­tung des Ufers drehe ich mich.
Meine Augen sind jetzt geschlos­sen.
Mein Atem fokussiert.

Lang­sam hebe ich die Arme nach vorne.
Über Brust und Kopf hin­weg stre­cke ich die Arme sanft nach oben.
Bestimmt und flie­ßend schie­ben sich meine Hände wie­der nach unten.
Ich stoße das Was­ser nach vorne und ver­ur­sa­che eine Welle.
Meine Spende kommt an.

Die Men­schen haben die Natur geschwächt und jetzt muss ich hel­fen.
Als Teil einer flüs­si­gen Natur­ge­walt fühle ich mich ver­ant­wort­lich.
Ich helfe dem Meer als mensch­li­che Welle.
Es ist gut, seine Bestim­mung gefun­den zu haben.
Ich fühle mich jetzt Eins mit dem Wasser.

Ich werde hier blei­ben, so lange das Meer mich braucht.

pre­mière neige

Wäh­rend ich wandle, erstarrt die Welt in Schön­heit.
Nur für mei­nen Moment.
Und dann kann ich alles ganz deut­lich sehen.
Die Mil­li­ar­den Men­schen in ihren mil­li­ar­den Häu­sern.
Im Strom der bun­ten Blät­ter, einst, da war es netter.

Ich sehe mich um und kann es kaum glau­ben.
Meine Sinne rau­ben den eige­nen Ver­stand, gleich nach dem ers­ten Schnee.

Der Smaragd-Wunsch

Tief und glän­zend wohnt in mir,
der Smaragd-Wunsch,
neben Dir.

Er füllt mich aus mit sei­nem Grün,
unge­schlif­fen,
ungestüm.

Lam­pi­ons

Her­bes Kon­fetti,
in schwarz und in bunt,
mein Geschmack ist ertaubt,
von allen Regeln der Kunst

In mir erschlos­sen,
sind die Ner­ven der Welt,
die sün­di­gen Bah­nen,
die ich drehe für Geld

Die Gewiss­heit zu tau­meln,
im Wan­del der Zeit,
hat mich ein­ge­fan­gen,
und auf mich geschneit

Ich bin in das Tal gegangen

Ich bin in das Tal gegan­gen,
um für mich und Dich zu sein,
keine Sor­gen und kein Ban­gen,
der Nebel lässt uns bald allein

Komm und springe mit mir,
in den kal­ten kla­ren Fluss,
Alle Tiere und die Kin­der,
kom­men auch in den Genuss

Wir sind zu lang allein gewe­sen,
fern von jedem Glück,
ich kann in Dei­nen Augen lesen,
vor uns liegt noch ein gan­zes Stück

Hier oben hel­fen wir den Vögeln,
damit sie flie­gen ler­nen,
dass ihre Schwin­gen sie tra­gen mögen,
sehen wir wirk­lich gern

Ablei­tung Zwei

Ich brau­che Dich, wie meine Lunge die Luft,
wie die Blu­men den Duft und die Sonne das Meer um zu glitzern

Ich brau­che Dich, wie Poe­ten den Mond,
wird das Wild nicht geschont, denn der Jäger, der braucht es

Ich brau­che Dich, wie die Bäume den Wind
und der Regen geschwind braucht die Wol­ken zum reisen

Ich brau­che Dich, wie ein Spie­gel das Bild,
wie die Straße das Schild und der Mor­gen den Tau um zu reifen

Ich brau­che Dich, wie ein Zwil­ling den ande­ren,
kommst Du nie abhan­den, denn, ich brau­che Dich

Wie eine Weide die Trauer, die Fel­der den Schauer,
der Rit­ter den Dra­chen, die Kin­der das Lachen,
brau­che ich Dich

Reflex

those weeping eyes
swir­ling, drif­ting
delight­ful sche­mes of blur­red tran­si­ti­ons
my ambi­ti­ons to behold
i let arise and best to come
my friend…

(July 18, 2005)

Hier geht es nir­gendwo nach Alaska

Wenn Men­schen Regen wären, ich wäre ein Trop­fen und Du ein Wir­bel­sturm.
Wenn Men­schen Töne wären, dann wäre ich a-Moll und Du eine Sym­pho­nie in Dur.

Es ist die Art und Weise wie Du war­test.
Es ist die Art und Weise wie Du Dich nicht kümmerst.

Schau mich an, hier geht es nir­gendwo nach Alaska.
Hier singt Dir nie­mand ein Lied mit frem­den Zungen.

Du gibst mir das Gefühl, womit andere ganze Bücher füllen.

Welt mit Traumgeschmack

Wie ein Kind das sei­nen Lieb­lings­bon­bon ent­deckt,
schme­cke ich die Welt mit Traumgeschmack.

Sie schmeckt nach Sil­ber und Ambro­sia.
Nach Safran und Elettaria.

Ich werde nicht satt, ob die­sen Geschmacks.

Alles was wir haben ist zer­bro­chen und scheint

Heute ist der 28. Tag und ich befreie mich,
wie die Welt von von hoh­len Zwängen.

Altern ist ein mil­der Schmerz,
und schlägt die Hast um Längen.

Ein klei­nes Mäd­chen steht an der Ecke und weint,
alles was wir haben ist zer­bro­chen und scheint.

Wir sind nicht alle Dinge, die um uns herum sind,
aber alles was in uns lodert.

Heute bin ich mehr als ich,
denn jeder Tag ver­än­dert sich.

Words be humble

words be hum­ble,
words be quick,
words be waving wal­king sticks,

floa­ting fea­thers on my skin,
beware of wea­t­hers made of sin,

gather round you crazy fools,
haun­ted by a thousand ghouls,

all of you will soon be quen­ched,
no more shall be hat­red drenched,

oh good god, stay by our side,
che­rish our fra­gile eggs­hell pride.

Die Lüge und ich wie ich sie erzählte

Welt, ich habe gelo­gen.
Nicht alles ist wun­der­bar, aber vol­ler Wun­den und Wunder.

Ich spüre Schmer­zen, die man nicht ver­nei­nen kann.
Nicht alles ist gut, aber vol­ler Güte.

Glück ist eine warme Pis­tole
und Trau­rig­keit eine bit­tere Frucht,
die vom Him­mel fällt wie Flugzeuge.

Man hält sich am bes­ten an Orten auf, die mit einem schwin­gen.
Denn wenn man dort stirbt, ist der Weg nicht weit.

Abschied ist eine schwin­gende Tür
und ein sich ent­span­nen­der Muskel.

Welt, ich habe gelo­gen.
Und jetzt fühle ich mich bes­ser denn je.

Das Gewicht der Welt exklu­sive mir

Die­ses Jahr werde ich 28 Jahre alt.
Und immer noch glaube ich an all die Geschich­ten von frü­her.
Die gan­zen Tricks und Mär­chen haben mei­nen Hori­zont geknickt.
Mein Kopf ist geflu­tet von der Schön­heit des Klangs der Welt.
Immer noch ver­fol­gen mich Raben und ich genieße auch das.
Mein Lebens­maß­stab ist die Frei­heit glück­lich zu sein.
Was ich bin.
Und ich bin dank­bar für alle Hür­den auf mei­nen Weg.
Das Gewicht der Welt ist erdrü­ckend.
Atlas trug schwer.
Aber ich über­for­dere meine Schul­tern nicht.
Ein Kreuz für jeden reicht.
Die Sonne nimmt mir meine Last.
Und nimmt mich auf in Ihren Plexus.

Es gibt kein ande­res wür­di­ges Streben

Es gibt kein ande­res wür­di­ges Stre­ben, als zu lie­ben und geliebt zu wer­den. So gehe ich dann wei­ter. Bis auf mei­nem Grab­stein ste­hen wird: “Alles war wun­der­bar und nichts tat weh.”

Die Hüte­rin der Erdbeere

Wenn Sie Mor­gens auf­wacht, ist sie kurz ent­täuscht.
Ihre Träume zei­gen Ihr einen Weg, eine Lich­tung der Möglichkeiten.

Sie ist etwas wet­ter­schüch­tern und außer­dem mit einem gro­ßen Herz beseelt.
Ihre Nähe duf­tet nach den Früch­ten von jen­seits des Waldes.

Aber von hier aus kann ich sie nur beob­ach­ten — mit mei­nem Kaleidoskop.

Ich ent­sende ihr ein Rot­kel­chen, einen Fuchs und einen Son­nen­strahl.
Um ihr ein Ver­spre­chen vom Früh­ling zu überbringen.

Hüte­rin, es wird März­was­ser flie­ßen.
Schüt­tel die Sor­gen ab.

Ich kenne ein Mädchen

Ich kenne ein Mäd­chen,
mit einem Herz aus Marmelade,

Sie wünscht sich stets an einen Ort,
wo kein Schat­ten fällt,

Ihre Sanft­heit bricht sich in Far­ben,
wie ein Prisma das Licht,

Schau nur wie Sie strahlt,
über alles hinweg.

The Wai­ler

this is not the time
to be out of mind
carry on
through day and night
and now im wai­ling
wai­ling for the world
to let us be

Atmen

Atmen konnte ich schon vor­her, aber jetzt fühlt es sich gut an.
Nicht mehr, nicht weniger.

Ozean

Ozean, stehle mei­nen Kör­per
Nimm mich auf in Dei­nen Schoß
und lasse mich in Dei­nen Wel­len ruhen

Lege Dein sanf­tes Grol­len über mich
und schaukle mein Ant­litz
in Dei­nem nas­sen Gut

Lass Möwen kom­men,
lass Wale zie­hen,
lass Winde treiben

Our work it is done

And for now we have won, our work it is done,
we will have to be nowhere tonight,
so lets soak up the sun,
and prance towards one of those haun­ting beau­ti­ful trees,
can´t you see?
love to be!
oh please hold me close and lis­ten to me

And my pil­low is warm, just from sleeping till dawn
there is not­hing that we shouldn´t be
so lets jump in the clouds,
and lets whi­sper aloud
“oh god, please let us be free!“
will you be?
come and see!
oh please open your eyes and merge into thee

Our work it is done

Sehn­sucht, 1985

Die Liebe einer Frau lin­dert die Welt.
Mit Ihren Hän­den vol­ler Sehn­sucht, Schmerz und Liebe, hüllt Sie dich in Behaglichkeit.

Der Duft einer Frau lässt Dich ver­ges­sen.
Mit Ihrer Quelle der Lei­den­schaft fliesst Sie Dei­nen Berg hinab.

Die sanfte Stimme einer Frau weckt Dich.
Ihre Worte vol­ler Ver­ge­bung und Hin­gabe locken Dich in die Welt.

Trau­rig­keit und Schön­heit ver­schmel­zen in den Augen einer Frau.
Bereit, um Dich zu lie­ben und zu ver­ste­cken, vor den Fän­gen der Welt.

Meine Zunge ist ein Schutzschild

Meine Zunge ist ein Schutz­schild.
Sie formt die Worte mei­nes Widerstandes.

Mein Atem ist ein Kind vom Wind.
Er trägt die Luft durch mich hindurch.

Die Bäume sind meine Schwin­gen.
In den Ästen ruhe ich.

Was meine Augen sehen,
in den Ster­nen,
in der Nacht,
kann nie­mals ver­ge­hen,
denn es wurde nur gedacht.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit

Mit hoher Wahr­schein­lich­keit kann man sagen,
dass wir alle ster­ben werden.

Nun macht mir die­ser Umstand keine Angst.
Viel erschre­cken­der finde ich die Unsterb­lich­keit.
Die Unend­lich­keit des Seins und unse­rer Dumm­heit.
Wir suchen nach Ant­wor­ten,
aber müs­sen uns mit den Fra­gen allein begnügen.

Mir sind schon viele Leh­rer und Meis­ter begegnet.

Mit vie­len Theo­rien, Vor­wür­fen und sei­de­nen Lächeln.
Sie haben mir Ideen gege­ben, was gut ist.
Aber doch schwim­men Sie durch die glei­che
ufer­lose Scheiße wie alle ande­ren.
Und ich sage das ohne Wut, ohne Hass, ohne Macht.

Mit hoher Wahr­schein­lich­keit kann man sagen,
dass wir alle Men­schen sind.

Die­ser Umstand alleine hält uns gefan­gen.
Wir sind limi­tiert und num­me­riert und abge­stem­pelt.
Das Aus­maß mit dem wir Men­schen uns mit
der Rea­li­tät aus­ein­an­der­set­zen ist belie­big.
Aber ganz ohne kommt nie­mand aus.
Jeder Atem­zug ist real, in wel­cher Form auch immer.

Mir sind schon Wahn­sin­nige und Genies begegnet.

Doch ist das nur meine Defi­ni­tion.
Beide stre­ben in ihre Rich­tun­gen der Per­fek­tion.
Stre­ben und Ster­ben lie­gen dicht zusam­men,
mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Schwarze Magie

Ein geord­ne­tes Leben ist schwarze Magie,
ent­sprun­gen aus dem Kopf einer Priesterin

Sie tanzt sich in Trance,
damit Du Deine Kin­der hüten kannst

Gott und der Teu­fel küm­mern sich,
um den Müll und den Kindergarten

Bewusst­seins­er­wei­tern­des Pul­ver,
für die Steuererklärung

Eksta­ti­sche Tänze,
für den Familienurlaub

Danke, schwarze Magie!
Für mein geord­ne­tes Leben

Die wun­der­schöne Ver­zweif­lung des Nick Drake

Nick Drake

Ich kenne Nick noch nicht lange.
Mein Weg hat mich hier­her geführt.

Seit­dem er weg ist, hat er viele Freunde.

So läuft das halt. John hatte Recht:
“Ever­y­body loves you, when you´re six foot in the ground.”

Nick, ich höre Deine Ver­zweif­lung an der Schönheit.

Ich fühle wie Du vorm Abgrund gestan­den hast.
Vor die­sem gäh­nen­den Schwarz.

Aber ich höre auch Deine Träume.
Sie klin­gen nach.

Und Nick, ich habe gerade erst ange­fan­gen Dich zu ver­ste­hen.
Ich spüre Du hat­test viel zu geben, auch wenn kei­ner es haben wollte.

Es spielt auch keine Rolle.
Hunde mit schwar­zen Augen kom­men zu jedem von uns.

Danke Nick, dass wir an Dei­ner Ver­zweif­lung teil­ha­ben dür­fen.
Sie ist wunderschön.

In die Nacht schüt­ten wir Farbe

Trage den Fluß um Dei­nen Hals,
flie­ßend und tan­zend und küh­lend und klar,
lilane Lie­der und sil­ber­nes Rascheln,
waren schon lange vor uns da.

Komm mit zu den Wei­den,
wir wie­gen im Wind,
weh­kla­gen unsere Lei­den,
und flie­gen im Sinn.

Komm, lass uns diese Stadt anma­len,
die Farbe wählst Du,
wohin wir auch schauen,
erstrahlt sie im nu.

Der Mond ist der Zeuge,
unse­rer bun­ten Tat,
in die Nacht schüt­ten wir Farbe,
die leuch­tet wie am Tag.

Durch den wei­ßen Wald

Mit Dei­ner Hand trau ich mir zu,
durch den wei­ßen Wald zu gehen,
mich umzudrehen.

Mit Dei­nem Augen­blick kann ich,
in die Ferne sehen,
und es verstehen.

Du bist mein Kalei­do­skop,
ich will Dich dre­hen,
deine Mus­ter sehen.

Du bist mein Mor­gen­licht,
in der schwar­zen Zeit,
hältst Licht bereit.

Darf ich Dir fol­gen noch ein Stück,
bis wir ver­ste­hen,
das wir nicht untergehen.

Kann es sein, das wir uns schon brauch­ten,
bevor wir uns kannten?

Die Maschine

Hörst Du das?

Die­ser mecha­ni­sche Rhyth­mus, der erbar­mungs­los stampft.
Die­ses Getöse und Ger­um­pel, dass unter Dir brodelt.

Spürst Du die Vibra­tio­nen, die den Boden erbe­ben las­sen?
Riechst Du den öli­gen Geruch aus dem Kellergewölbe?

Dort steht sie.
Die Maschine.

Eine damp­fende, ras­selnde, spu­ckende und flu­chende Fan­ta­sie aus Zahn­rä­dern und Bol­zen.
Ein schau­der­haf­tes Uhr­werk, das zuckt und schreit.
Die­ses schwarze Unge­heuer ohne Seele, erschaf­fen von Menschenhand.

Wer hat sie gebaut?
Und wem gehorcht sie?
Wel­chen Zweck erfüllt sie?
Was bedeu­tet die rote Fünf?

Ich weiß was sie nährt, … was sie antreibt.
Und ich wünschte ich wüsste es nicht.

In Ihren Fän­gen sah ich Men­schen einst.
Hoff­nungs­lose Säu­fer aus den Rinn­sa­len unse­rer Stadt.
Die Wahn­sin­ni­gen und Ausgestoßenen.

Gefres­sen mit Haut und Haaren.

Die Maschine lebt wegen uns und von uns.
Das weiß ich jetzt.
Aber ich wünschte ich würde es nicht wissen.

Diese Maschine kann man nur bedie­nen, wenn man dem Wahn­sinn schon mal von der Schippe gesprun­gen ist.

Alles an sei­nem Platz

Ich sehe Sturm in Dei­nen Augen
und Gewit­ter in Dei­nen Wolken

Deine Haare erzäh­len von der Fremde
Deine Haut bringt mir ein fer­nes Lächeln

Du besiegst alles, ohne hinzuschauen

Ich kann Dich hal­ten
aber hal­ten kann ich Dich nicht

Rede mit mir

bis ich weiß warum
bis ich weiß wann
bis ich weiß wohin

Deine Stimme hilft mir
sie trägt mich weit weg

Dein Schauer umgibt mich
er wäscht meine Seele

Riot of perfume

Alle lie­ben den Nek­tar und jeder möchte Honig.
Ich bin jeder Gedanke, an den Du Dich gerne zurück erin­nerst.
Ich bin jeder Dei­ner schö­nen Träume, die noch kom­men wer­den.
Ich bin von allen Dei­nen Wün­schen der ehrlichste.

Duft ist Aus­lese und wir alle machen mit.

Cou­leur de Coeur

Ich brau­che eine Stimme, die mich beru­higt.
Ein zärt­li­ches Flüs­tern in der Nacht: alles ist ganz wunderbar.

Ich brau­che ein Zit­tern, um das ich mich küm­mern kann.
Eine Haut, die bebt und schwebt und mit Far­ben kreist.

Klein füh­len

Zeit­weise Sterne,
weit­rei­chen­des Rau­schen,
her­um­rei­sende Lich­ter,
schrei­ende Kinder.

Lau­fende Men­schen,
jubeln­des Atmen,
mög­li­ches Rut­schen,
präch­tige Farben.

Ent­fern­tes Rufen,
flie­ßen­des Was­ser,
laut­klin­gen­des Fal­len,
freund­li­ches Schaukeln.

Hef­ti­ges Dre­hen,
flaues Gefühl,
kleine Erwach­sene
und große Spielerei.

Alles was wir wissen

Ab und zu weiß ich was Du meinst.
Und es rührt mich zu Trä­nen,
mich zu erinnern.

Für den Bruch­teil eines Augen­blicks,
bin ich dort;
nicht hier.

Trotz allem was gesche­hen ist,
wis­sen wir noch nicht mehr als das.

Pro­kla­ma­tion mit Erdbeergeschmack

Nicht nur des Nachts locken Gedan­ken in die Ferne.
Fremde Wel­ten las­sen die Tür einen Spalt auf.
Las­sen wir die­sen Teil nicht ver­kom­men.
Trai­nie­ren wir den Wahn.
Tre­ten wir aus dem Kreis in den Wald.
Wäre es nicht schön sich zu ver­lie­ren?
Soll­ten wir uns nicht wün­schen, was wir nicht sehen?
Trei­ben wir ab, so kom­men wir an.
Las­sen wir ab, so rei­chern wir an.

Nichts oder alles ist keine Entscheidung.

Es pas­siert zuerst in unse­rem Kopf, danach da drau­ßen.
Keine Angst vor Nicht-Realitäten, das wün­sche ich uns.
Wenn wir uns an all­täg­li­chem klam­mern, nimmt es Besitz von uns.
Wir wer­den aus­tausch­bar und kalt.
Gefähr­lich und alt.
Schüt­teln wir alles ab mit einem Schulterzucken.

From a roof

From a roof i call you names
beat your heart into some shapes
put your fin­ger on my lips
along your bloody cur­tain drips
this came outs­ide a woo­den cave
neit­her taima­ble nor slave
a beast, a beast, a foolish feast
apart from what i´ve seen at least
be gone, be very gone, upset
the people call this beast to rest

Rocket sci­ence is brea­king my heart

Rocket sci­ence is brea­king my heart
drif­ting in space will tear us apart

So much things undone down here
Please don´t make us disappear

From mother earth to dar­ken stars
Ground con­trol to deadly mars

Wit­hout a home we´ll lose our love
coun­ting all the stars above

Das mensch­li­che Imperium

Das mensch­li­che Impe­rium
es ist kein Mys­te­rium
bewe­gen uns durch Zeit und Raum
man darf nicht nur sich sel­ber trauen
Keine Klas­sen, keine Ras­sen
Die Grund­bau­steine wer­den pas­sen
Am Anfang und am Ende
hal­ten wir die Hände
Die Zeit für Baby­lon ist um
nun kommt das mensch­li­che Imperium

Das nicht mehr lange Kind

Das Kind erschau­derte, als es rea­li­sierte, dass Träu­men nicht mehr weiterhalf.

Diese mäch­tige Waffe, plötz­lich nutz­los und tot.

Eine ganze Welt erzit­tert und ver­sinkt im Meer.

Him­mel schmeckt salzig

Wün­schen ist stets tap­fer
bei edlem Begehr

Im Traum kann ich sprin­gen
weit über das Meer

Ich umkreise die Sonne
wer möchte noch mehr

Welch rie­sige Hände
seht alle her