Hundert Wege aus der Unendlichkeit

Aufgeschrieben von Stefan Zisting

Month: Juni, 2007

Clair De Lune

Wenn man hoch­schaut und die Sterne rie­seln, dann schmilzt man im Sil­ber der Nacht.

Weg sein

Nicht sein, wo man ist, nicht spü­ren, wo man ist, das ist der Schmerz der Weg­ge­blie­be­nen, der Unent­de­cker, der Nicht­fin­der, wie lange will ich mich wie­gen in Sicher­heit, bevor ich mich der Welt stelle? In mir wohnt die Ruhe. Die Ruhe, die mich wahrt und schützt. Doch wovor schütze ich mich? Will ich mein Leben […]

In die Ferne sehen

Hun­ger und Durst Schmer­zen und Pein Dis­tanz schmei­chelt mir und lässt mich allein Die Augen kön­nen sehen erken­nen doch nichts Die Boten des Ter­ros im Schat­ten des Lichts Ich höre die Schreie und schme­cke das Blut ich rie­che die Asche und fühle die Glut Man erzählt mir Geschich­ten, fern ab und grau ich ertaste die Fläche […]