Synapsen sollen tanzen,
stetig klopfen soll mein Herz,
junge Menschen brechen Lanzen,
und stoppen schnell den Schmerz.
Meine Fingerkuppen ahnen,
was dahinter sich verbirgt,
meine Hände lenken Bahnen,
bis der Winter mich verwirkt.
Ich habe mal gekostet,
was zu flüstern man nur traut,
und ich habe es genossen,
bis man lüstern um sich schaut.
Schritt für Schritt im Nachtgewand,
erhebt sich stets mein Haupt,
vorher habe ich nicht erkannt,
was man noch so braucht.
Gefilterte Bläschen reinen Ichs,
strudeln durch den Tank,
Mehr noch von mir gibt es nicht,
trotz Stofflichkeit und Dank.
Du fühlst Dich noch nicht klein genug,
du wähnst Dich noch zu sicher,
kein Schweigen hält hier ewig,
kein Wunsch ist hier zu groß.
Du bist noch nicht zufrieden,
du hast noch kein Bedarf,
kein uferloses treiben,
kein mahnendes Gespräch.
Was muss man tun, wen muss man brechen, um sich an der Welt zu rächen?
Wohin nur reisen, wem denn glauben, um der Welt das Ich zu rauben?
Wie könnte ich vergessen, was mich durchdringt und nährt.
Wie könnte ich nur messen, den Schmerz der mich durchfährt.
Ich schätze es umgibt uns alle. In jedem Sein und jeden Sinn.
Was soll ich noch schreiben, bis jeder müde ist.
Ich habe nicht erfahren, wie man die Welt vergisst.
Die Herrlichkeit des Zufalls steckt in jedem Junifall,
in jedem Atemausstoß eines jeden Idioten,
die Schöpfung kreist um uns wie ein Falke,
und stösst auf uns herab.
Wir katapultieren uns in das Gemenge,
aus Lust und Atomen,
voller Rausch und Bilanzen,
und fressen uns selbst auf.
Seelen hängen schwer über Täler Wolkennest,
Flügel schlagen weiter solange morgen wächst.
Ermittle Deine Mitte und entscheide Dich danach,
ob zu reisen es sich lohne mit Hast oder Gemach.