Ablei­tung Zwei

Ich brau­che Dich, wie meine Lunge die Luft,
wie die Blu­men den Duft und die Sonne das Meer um zu glitzern

Ich brau­che Dich, wie Poe­ten den Mond,
wird das Wild nicht geschont, denn der Jäger, der braucht es

Ich brau­che Dich, wie die Bäume den Wind
und der Regen geschwind braucht die Wol­ken zum reisen

Ich brau­che Dich, wie ein Spie­gel das Bild,
wie die Straße das Schild und der Mor­gen den Tau um zu reifen

Ich brau­che Dich, wie ein Zwil­ling den ande­ren,
kommst Du nie abhan­den, denn, ich brau­che Dich

Wie eine Weide die Trauer, die Fel­der den Schauer,
der Rit­ter den Dra­chen, die Kin­der das Lachen,
brau­che ich Dich