Hundert Wege aus der Unendlichkeit

Aufgeschrieben von Stefan Zisting

Lam­pi­ons

Her­bes Kon­fetti, in schwarz und in bunt, mein Geschmack ist ertaubt, von allen Regeln der Kunst In mir erschlos­sen, sind die Ner­ven der Welt, die sün­di­gen Bah­nen, die ich drehe für Geld Die Gewiss­heit zu tau­meln, im Wan­del der Zeit, hat mich ein­ge­fan­gen, und auf mich geschneit

Ich bin in das Tal gegangen

Ich bin in das Tal gegan­gen, um für mich und Dich zu sein, keine Sor­gen und kein Ban­gen, der Nebel lässt uns bald allein Komm und springe mit mir, in den kal­ten kla­ren Fluss, Alle Tiere und die Kin­der, kom­men auch in den Genuss Wir sind zu lang allein gewe­sen, fern von jedem Glück, ich […]

Ablei­tung Zwei

Ich brau­che Dich, wie meine Lunge die Luft, wie die Blu­men den Duft und die Sonne das Meer um zu glit­zern Ich brau­che Dich, wie Poe­ten den Mond, wird das Wild nicht geschont, denn der Jäger, der braucht es Ich brau­che Dich, wie die Bäume den Wind und der Regen geschwind braucht die Wol­ken zum […]

Reflex

those weeping eyes swir­ling, drif­ting delight­ful sche­mes of blur­red tran­si­ti­ons my ambi­ti­ons to behold i let arise and best to come my fri­end… (July 18, 2005)

Hier geht es nir­gendwo nach Alaska

Wenn Men­schen Regen wären, ich wäre ein Trop­fen und Du ein Wir­bel­sturm. Wenn Men­schen Töne wären, dann wäre ich a-Moll und Du eine Sym­pho­nie in Dur. Es ist die Art und Weise wie Du war­test. Es ist die Art und Weise wie Du Dich nicht küm­merst. Schau mich an, hier geht es nir­gendwo nach Alaska. Hier […]

Mar­in­tim

Das Mari­time ist Remou­lade für meine Fischstäbchenseele.

Welt mit Traumgeschmack

Wie ein Kind das sei­nen Lieb­lings­bon­bon ent­deckt, schme­cke ich die Welt mit Traum­ge­schmack. Sie schmeckt nach Sil­ber und Ambro­sia. Nach Safran und Elet­ta­ria. Ich werde nicht satt, ob die­sen Geschmacks.

Alles was wir haben ist zer­bro­chen und scheint

Heute ist der 28. Tag und ich befreie mich, wie die Welt von von hoh­len Zwän­gen. Altern ist ein mil­der Schmerz, und schlägt die Hast um Län­gen. Ein klei­nes Mäd­chen steht an der Ecke und weint, alles was wir haben ist zer­bro­chen und scheint. Wir sind nicht alle Dinge, die um uns herum sind, aber […]

Words be humble

words be hum­ble, words be quick, words be waving wal­king sticks, floa­ting fea­thers on my skin, beware of wea­t­hers made of sin, gather round you crazy fools, haun­ted by a thousand ghouls, all of you will soon be quen­ched, no more shall be hat­red dren­ched, oh good god, stay by our side, che­rish our fra­gile eggshell pride.

Die Lüge und ich wie ich sie erzählte

Welt, ich habe gelo­gen. Nicht alles ist wun­der­bar, aber vol­ler Wun­den und Wun­der. Ich spüre Schmer­zen, die man nicht ver­nei­nen kann. Nicht alles ist gut, aber vol­ler Güte. Glück ist eine warme Pis­tole und Trau­rig­keit eine bit­tere Frucht, die vom Him­mel fällt wie Flug­zeuge. Man hält sich am bes­ten an Orten auf, die mit einem schwingen. […]

Das Gewicht der Welt exklu­sive mir

Die­ses Jahr werde ich 28 Jahre alt. Und immer noch glaube ich an all die Geschich­ten von frü­her. Die gan­zen Tricks und Mär­chen haben mei­nen Hori­zont geknickt. Mein Kopf ist geflu­tet von der Schön­heit des Klangs der Welt. Immer noch ver­fol­gen mich Raben und ich genieße auch das. Mein Lebens­maß­stab ist die Frei­heit glück­lich zu […]

Es gibt kein ande­res wür­di­ges Streben

Es gibt kein ande­res wür­di­ges Stre­ben, als zu lie­ben und geliebt zu wer­den. So gehe ich dann wei­ter. Bis auf mei­nem Grab­stein ste­hen wird: “Alles war wun­der­bar und nichts tat weh.”

Die Hüte­rin der Erdbeere

Wenn Sie Mor­gens auf­wacht, ist sie kurz ent­täuscht. Ihre Träume zei­gen Ihr einen Weg, eine Lich­tung der Mög­lich­kei­ten. Sie ist etwas wet­ter­schüch­tern und außer­dem mit einem gro­ßen Herz beseelt. Ihre Nähe duf­tet nach den Früch­ten von jen­seits des Wal­des. Aber von hier aus kann ich sie nur beob­ach­ten — mit mei­nem Kalei­do­skop. Ich ent­sende ihr […]

Ich kenne ein Mädchen

Ich kenne ein Mäd­chen, mit einem Herz aus Mar­me­lade, Sie wünscht sich stets an einen Ort, wo kein Schat­ten fällt, Ihre Sanft­heit bricht sich in Far­ben, wie ein Prisma das Licht, Schau nur wie Sie strahlt, über alles hinweg.

Ablei­tung Eins

Weil die Erde rund ist, und der Wind bläst, Weil der Him­mel blau ist, und die Wol­ken zie­hen, liebe ich Dich.

The Wai­ler

this is not the time to be out of mind carry on through day and night and now im wai­ling wai­ling for the world to let us be

Atmen

Atmen konnte ich schon vor­her, aber jetzt fühlt es sich gut an. Nicht mehr, nicht weniger.

Ozean

Ozean, stehle mei­nen Kör­per Nimm mich auf in Dei­nen Schoß und lasse mich in Dei­nen Wel­len ruhen Lege Dein sanf­tes Grol­len über mich und schaukle mein Ant­litz in Dei­nem nas­sen Gut Lass Möwen kom­men, lass Wale zie­hen, lass Winde treiben

Our work it is done

And for now we have won, our work it is done, we will have to be nowhere tonight, so lets soak up the sun, and prance towards one of those haun­ting beau­ti­ful trees, can´t you see? love to be! oh please hold me close and lis­ten to me And my pil­low is warm, just from sleeping […]

Sehn­sucht, 1985

Die Liebe einer Frau lin­dert die Welt. Mit Ihren Hän­den vol­ler Sehn­sucht, Schmerz und Liebe, hüllt Sie dich in Behag­lich­keit. Der Duft einer Frau lässt Dich ver­ges­sen. Mit Ihrer Quelle der Lei­den­schaft fliesst Sie Dei­nen Berg hinab. Die sanfte Stimme einer Frau weckt Dich. Ihre Worte vol­ler Ver­ge­bung und Hin­gabe locken Dich in die Welt. Trau­rig­keit und […]

Meine Zunge ist ein Schutzschild

Meine Zunge ist ein Schutz­schild. Sie formt die Worte mei­nes Wider­stan­des. Mein Atem ist ein Kind vom Wind. Er trägt die Luft durch mich hin­durch. Die Bäume sind meine Schwin­gen. In den Ästen ruhe ich. Was meine Augen sehen, in den Ster­nen, in der Nacht, kann nie­mals ver­ge­hen, denn es wurde nur gedacht.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit

Mit hoher Wahr­schein­lich­keit kann man sagen, dass wir alle ster­ben wer­den. Nun macht mir die­ser Umstand keine Angst. Viel erschre­cken­der finde ich die Unsterb­lich­keit. Die Unend­lich­keit des Seins und unse­rer Dumm­heit. Wir suchen nach Ant­wor­ten, aber müs­sen uns mit den Fra­gen allein begnü­gen. Mir sind schon viele Leh­rer und Meis­ter begeg­net. Mit vie­len Theo­rien, Vorwürfen […]

Schwarze Magie

Ein geord­ne­tes Leben ist schwarze Magie, ent­sprun­gen aus dem Kopf einer Pries­te­rin Sie tanzt sich in Trance, damit Du Deine Kin­der hüten kannst Gott und der Teu­fel küm­mern sich, um den Müll und den Kin­der­gar­ten Bewusst­seins­er­wei­tern­des Pul­ver, für die Steu­er­er­klä­rung Eksta­ti­sche Tänze, für den Fami­li­en­ur­laub Danke, schwarze Magie! Für mein geordnetes Leben

Die wun­der­schöne Ver­zweif­lung des Nick Drake

Ich kenne Nick noch nicht lange. Mein Weg hat mich hier­her geführt. Seit­dem er weg ist, hat er viele Freunde. So läuft das halt. John hatte Recht: “Ever­y­body loves you, when you´re six foot in the ground.” Nick, ich höre Deine Ver­zweif­lung an der Schön­heit. Ich fühle wie Du vorm Abgrund gestan­den hast. Vor diesem […]

In die Nacht schüt­ten wir Farbe

Trage den Fluß um Dei­nen Hals, flie­ßend und tan­zend und küh­lend und klar, lilane Lie­der und sil­ber­nes Rascheln, waren schon lange vor uns da. Komm mit zu den Wei­den, wir wie­gen im Wind, weh­kla­gen unsere Lei­den, und flie­gen im Sinn. Komm, lass uns diese Stadt anma­len, die Farbe wählst Du, wohin wir auch schauen, erstrahlt sie im nu. […]

Durch den wei­ßen Wald

Mit Dei­ner Hand trau ich mir zu, durch den wei­ßen Wald zu gehen, mich umzu­dre­hen. Mit Dei­nem Augen­blick kann ich, in die Ferne sehen, und es ver­ste­hen. Du bist mein Kalei­do­skop, ich will Dich dre­hen, deine Mus­ter sehen. Du bist mein Mor­gen­licht, in der schwar­zen Zeit, hältst Licht bereit. Darf ich Dir fol­gen noch ein Stück, […]

Die Maschine

Hörst Du das? Die­ser mecha­ni­sche Rhyth­mus, der erbar­mungs­los stampft. Die­ses Getöse und Ger­um­pel, dass unter Dir bro­delt. Spürst Du die Vibra­tio­nen, die den Boden erbe­ben las­sen? Riechst Du den öligen Geruch aus dem Kel­ler­ge­wölbe? Dort steht sie. Die Maschine. Eine damp­fende, ras­selnde, spu­ckende und flu­chende Fan­ta­sie aus Zahn­rä­dern und Bol­zen. Ein schau­der­haf­tes Uhr­werk, das zuckt und […]

Alles an sei­nem Platz

Ich sehe Sturm in Dei­nen Augen und Gewit­ter in Dei­nen Wol­ken Deine Haare erzäh­len von der Fremde Deine Haut bringt mir ein fer­nes Lächeln Du besiegst alles, ohne hin­zu­schauen Ich kann Dich hal­ten aber hal­ten kann ich Dich nicht Rede mit mir bis ich weiß warum bis ich weiß wann bis ich weiß wohin Deine Stimme hilft mir […]

I´m going to where no mornings are

I´m going to where no mornings are I´m fee­ling the cold wind blow through the trees through the trees peace of mind at least because no one can hurt me here

Slow horse rider

slow horse rider flir­ting with the sand take the rose, the sou­thern heart and sense her sud­den streams

Wütende Luft

Wütende Luft freut sich auf ihr Spiel von Haa­ren und Schir­men hält sie nicht viel

Riot of perfume

Alle lie­ben den Nek­tar und jeder möchte Honig. Ich bin jeder Gedanke, an den Du Dich gerne zurück erin­nerst. Ich bin jeder Dei­ner schö­nen Träume, die noch kom­men wer­den. Ich bin von allen Dei­nen Wün­schen der ehr­lichste. Duft ist Aus­lese und wir alle machen mit.

Cou­leur de Coeur

Ich brau­che eine Stimme, die mich beru­higt. Ein zärt­li­ches Flüs­tern in der Nacht: alles ist ganz wun­der­bar. Ich brau­che ein Zit­tern, um das ich mich küm­mern kann. Eine Haut, die bebt und schwebt und mit Far­ben kreist.

Klein füh­len

Zeit­weise Sterne, weit­rei­chen­des Rau­schen, her­um­rei­sende Lich­ter, schrei­ende Kin­der. Lau­fende Men­schen, jubeln­des Atmen, mög­li­ches Rut­schen, präch­tige Far­ben. Ent­fern­tes Rufen, flie­ßen­des Was­ser, laut­klin­gen­des Fal­len, freund­li­ches Schau­keln. Hef­ti­ges Dre­hen, flaues Gefühl, kleine Erwach­sene und große Spielerei.

Alles was wir wissen

Ab und zu weiß ich was Du meinst. Und es rührt mich zu Trä­nen, mich zu erin­nern. Für den Bruch­teil eines Augen­blicks, bin ich dort; nicht hier. Trotz allem was gesche­hen ist, wis­sen wir noch nicht mehr als das.

Pro­kla­ma­tion mit Erdbeergeschmack

Nicht nur des Nachts locken Gedan­ken in die Ferne. Fremde Wel­ten las­sen die Tür einen Spalt auf. Las­sen wir die­sen Teil nicht ver­kom­men. Trai­nie­ren wir den Wahn. Tre­ten wir aus dem Kreis in den Wald. Wäre es nicht schön sich zu ver­lie­ren? Soll­ten wir uns nicht wün­schen, was wir nicht sehen? Trei­ben wir ab, so […]

From a roof

From a roof i call you names beat your heart into some shapes put your fin­ger on my lips along your bloody cur­tain drips this came outs­ide a woo­den cave neit­her taima­ble nor slave a beast, a beast, a foolish feast apart from what i´ve seen at least be gone, be very gone, upset the […]

Rocket sci­ence is brea­king my heart

Rocket sci­ence is brea­king my heart drif­ting in space will tear us apart So much things undone down here Please don´t make us disap­pear From mother earth to dar­ken stars Ground con­trol to deadly mars Wit­hout a home we´ll lose our love coun­ting all the stars above

Das mensch­li­che Imperium

Das mensch­li­che Impe­rium es ist kein Mys­te­rium bewe­gen uns durch Zeit und Raum man darf nicht nur sich sel­ber trauen Keine Klas­sen, keine Ras­sen Die Grund­bau­steine wer­den pas­sen Am Anfang und am Ende hal­ten wir die Hände Die Zeit für Baby­lon ist um nun kommt das mensch­li­che Imperium

Das nicht mehr lange Kind

Das Kind erschau­derte, als es rea­li­sierte, dass Träu­men nicht mehr wei­ter­half. Diese mäch­tige Waffe, plötz­lich nutz­los und tot. Eine ganze Welt erzit­tert und ver­sinkt im Meer.

Him­mel schmeckt salzig

Wün­schen ist stets tap­fer bei edlem Begehr Im Traum kann ich sprin­gen weit über das Meer Ich umkreise die Sonne wer möchte noch mehr Welch rie­sige Hände seht alle her

Wer mich fin­det, glitzert

Der Him­mel atmet die Wol­ken und stösst sie hin­aus um die Welt wie ein weißes Feld

Woods­ka­ter

Morning sun, come bright my eyes behind my eye-lids, turning tides soak my skin with war­ming light paint my shadows left and right Ever­y­thing breaks but my bones ever­y­thing makes me feel alone all the people turn to cou­ples rise to love inside their shut­tles Before i start to trou­ble me my regards to Mrs. C. […]

Schwin­gen des Schlafes

Die tobende Nacht lau­ert vor mir mit glei­ßen­den Träu­men in den Hän­den Erneut hat sie mich gefun­den und stülpt sich über mich Ich ergebe mich der Ruhe und treibe in das Schwarz Sie nährt mich in der Stille und stiehlt mich davon Oh Vogel der Nacht Trage mich hin­fort auf den Schwin­gen des Schlafes

Früh­stücksträu­me­reien

War ja klar, dass Du das noch weißt. Es ist ein­fach, sich zu erge­ben. Einem Früh­stück, einer Erin­ne­rung, oder einem gewöhn­li­chen Son­nen­un­ter­gang. Wir haben das Thema beleuch­tet, wie wir unsere Mahl­zeit mit Karate um die Ecke brin­gen könn­ten. Wir ken­nen unse­ren Platz, unser Buch, unsere Geschichte. Wir erwar­ten kei­nen regen­bo­gen­far­be­nen Him­mel. Nichts zu verlieren.

Mein schöns­ter Untergang

Mein schöns­ter Unter­gang schlum­mert jen­seits des Lichts Mein schöns­ter Alb­traum ist ein Gefährte des Nichts Mein ste­tes­ter Krieg kein Ende in Sicht Dies ist kein Weh­leid ich liebe bei wei­tem das Licht und die Schat­ten Gesich­ter von beiden

Wie leicht man lebt

Wie leicht man lebt Wie ein­fach man spürt Wie gelas­sen man liebt und mühelos hofft

Was mag uns geschehen

Was mag uns gesche­hen, Was mögen wir sein, Was fan­gen wir an, mit der Unendlichkeit?

Müde von Märchen

Wäh­rend ich wan­del fällt kein Schnee Da ist kein Flüs­tern im Unter­holz Kein Wind rührt mich Um mich herum ist es ton­los Frei von allem Als ein­zi­ger schwebe ich nicht Nackt und bar jeder Angst Ohn­mäch­tig, aber nicht ohne Macht Um mich herum ist es farb­los Weg von allem Und wäh­rend ich mich ins Grab tanze, erwacht […]

Das wirst Du glauben

I, upper rain­bow (in heights i rise) me and grea­ter beings my fri­end in bei­jing he makes people sing every dark hour i swing lines writ­ten lines ago because i´m a secret dan­cer my bones are shaking naked i´m drea­ming the girl is true i rest on her morning i pre­fer brea­t­hing for blee­ding but […]