Archive for the 'auf deutsch' Category

Man kann einen Tag nicht verlängern

Sep 01 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Ich brüte Gedan­ken
ganz schutz­los und bar
manch einer mag den­ken
ey junge, komm klar

Ich höre Geschich­ten
von jen­seits des Walds
und kann hier kaum glau­ben
es fruch­tet und schallt

Wer mag mir befürch­ten
der Him­mel klart auf
und obwohl es nicht wahr ist
fließt Was­ser hinauf

Wo immer der Tag ist
immer gleich lang
heben wir ab, gemein­sam
was mit Sonne begann

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Syn­ap­sen sol­len tanzen

Jun 25 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Syn­ap­sen sol­len tan­zen,
ste­tig klop­fen soll mein Herz,
junge Men­schen bre­chen Lan­zen,
und stop­pen schnell den Schmerz.

Meine Fin­ger­kup­pen ahnen,
was dahin­ter sich ver­birgt,
meine Hände len­ken Bah­nen,
bis der Win­ter mich verwirkt.

Ich habe mal gekos­tet,
was zu flüs­tern man nur traut,
und ich habe es genos­sen,
bis man lüs­tern um sich schaut.

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Sei Sau­er­stoff

Jun 18 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Schritt für Schritt im Nachtgewand,

erhebt sich stets mein Haupt,

vor­her habe ich nicht erkannt,

was man noch so braucht.

Gefil­terte Bläs­chen rei­nen Ichs,

stru­deln durch den Tank,

Mehr noch von mir gibt es nicht,

trotz Stoff­lich­keit und Dank.

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Du fühlst Dich noch nicht klein genug

Jun 08 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Du fühlst Dich noch nicht klein genug,

du wähnst Dich noch zu sicher,

kein Schwei­gen hält hier ewig,

kein Wunsch ist hier zu groß.

Du bist noch nicht zufrieden,

du hast noch kein Bedarf,

kein ufer­lo­ses treiben,

kein mah­nen­des Gespräch.

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Wie man die Welt vergisst

Jun 07 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Was muss man tun, wen muss man bre­chen, um sich an der Welt zu rächen?
Wohin nur rei­sen, wem denn glau­ben, um der Welt das Ich zu rauben?

Wie könnte ich ver­ges­sen, was mich durch­dringt und nährt.
Wie könnte ich nur mes­sen, den Schmerz der mich durchfährt.

Ich schätze es umgibt uns alle. In jedem Sein und jeden Sinn.

Was soll ich noch schrei­ben, bis jeder müde ist.
Ich habe nicht erfah­ren, wie man die Welt vergisst.

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Die Herr­lich­keit des Zufalls

Jun 03 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Die Herr­lich­keit des Zufalls steckt in jedem Juni­fall,
in jedem Ate­maus­stoß eines jeden Idio­ten,
die Schöp­fung kreist um uns wie ein Falke,
und stösst auf uns herab.

Wir kata­pul­tie­ren uns in das Gemenge,
aus Lust und Ato­men,
vol­ler Rausch und Bilan­zen,
und fres­sen uns selbst auf.

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Täler Wol­ken­nest

Jun 02 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

See­len hän­gen schwer über Täler Wol­ken­nest,
Flü­gel schla­gen wei­ter solange mor­gen wächst.

Ermittle Deine Mitte und ent­scheide Dich danach,
ob zu rei­sen es sich lohne mit Hast oder Gemach.

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Medi­o­cre

Mar 30 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Ich schneide die Mit­tel­mä­ßig­keit aus mir her­aus,
bis ich mit den Strah­len tan­zen kann.

Vor der Schön­heit des Gedan­kens ver­neige ich mich,
nur um für Tage und Nächte zu schlafen.

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Neue Gött­lich­keit

Mar 30 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Mich besuchte ein gol­de­ner Gedanke
und ein ver­las­se­nes Ich.

Unter Was­ser konnte ich atmen,
bis das Schick­sal von mir wich.

In mei­ner Seele liegt ein Mus­ter
und nur Du erkennst die Zeichen.

Wer hat nun die Kon­trolle
und wer stellt hier die Weichen?

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Sonne durch geschlos­sene Augen

Mar 09 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Seit­dem wir wie­der Kin­der sind, ist alles so leicht gewor­den.
Der Matsch unter mei­nen Füßen und der Oster­him­mel umschmei­cheln mich.
Ist Dir schon­mal auf­ge­fal­len, dass man die Sonne durch geschlos­sene Augen sehen kann?
Mur­meln sind wert­vol­ler als Dia­man­ten und wir sichern unsere Schätze!

Man sagt, je älter wir wer­den, desto schwe­rer las­ten unsere Schul­tern von dem Schmerz der Welt.
Aber ich spüre ihn genauso wenig wie meine blauen Fle­cken.
Ich kann alles sein, was ich will!
Und ich will frei sein.

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Bis unser Leben nicht mehr reicht

Feb 11 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Ich fiel durch einen Ozean
und zwei Him­mel
direkt in Deine Arme

Du wur­dest meine Frau
Wir lasen unsere Lie­bes­briefe
und andere alberne Dinge

Das Gesicht ver­gisst den Spie­gel
Gold und Sil­ber wie­gen leicht
wir wer­den wei­ter­le­ben
bis unser Leben nicht mehr reicht

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In Liebe und Verdammnis

Feb 03 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

In Liebe und Ver­damm­nis umschlinge ich Deine Lilien.
Halte mich an Dir, bis die Tob­sucht dem Mor­gen weicht.

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Alles dreht sich nun um mich

Feb 03 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Ich weiß nicht, wie ich es Dir am bes­ten sage.
Darum tue ich es frei her­aus:
Ges­tern Nacht wäh­rend du schliefst,
habe ich die Sonne verschluckt.

Jetzt schmilzt meine innere Hitze alles um mich herum.
Kalte Men­schen wer­den pul­ve­ri­siert zu Asche.
Ich glühe und strahle und erhelle die Dun­kel­heit.
Alles dreht sich nun um mich.

Pla­ne­ten umtan­zen mei­nen Kern -
Mein Licht reist fern von Stern zu Stern.

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Heim­lich­kei­ten

Jan 13 2010 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Die­ses Haus hier steht nicht ein­sam,
in ihm woh­nen Brü­der und Schwes­tern,
Geis­ter und Tiere.

In einem fah­len Raum,
war­ten Sie erneut auf eine Leere,
um Dich hineinzuführen.

Meine schlot­tern­den Kno­chen,
tür­men sich vor Dir auf,
und rei­ten davon.

Auf die­ser klei­nen Insel,
ist die ganze Welt ver­sam­melt,
und giert nach Leben.

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Das Uni­ver­sum

Dec 27 2009 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Das Uni­ver­sum macht einen Schritt auf Dich zu.
Alles was Du tun musst, ist ste­hen zu blei­ben und Dein Herz zu öffnen.

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Glüh­würm­chen

Dec 16 2009 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Vor mir liegt die Welt in Wel­len,
ich sitze hier und schweige still.

Glüh­würm­chen wol­len mich erhel­len,
mein Herz sagt mir, dass ich das will.

In aller Welt Klamm­heim­lich­keit,
schwir­ren sie oszil­lie­rend um mein Herz.

Meine Liebe ist kas­ta­ni­en­braun,
und geseg­net ist der Schmerz.

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Uns wur­den Flü­gel versprochen

Dec 09 2009 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Was für ein wun­der­schö­ner Traum,
wir Hand in Hand,
die Zehen überm Abgrund,
Vater Frost hin­ter uns.

Stör­che und Spat­zen gesel­len sich zu uns.

Als wir durch Wol­ken tauch­ten,
öffnete sich die weiße Decke,
um das Land zu offen­ba­ren,
das wir nicht mehr betre­ten werden.

Neue Mus­kel erle­di­gen ihren Dienst &
Erin­ne­run­gen ertrin­ken im Atlas.

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Die Sei­den­straße

Dec 02 2009 Published by Stefan Zisting under auf deutsch

Ein Pfad erstreckt sich von Ost nach West,
um zu brin­gen den Stoff, der nie­mals dich lässt,
fahre die Fin­ger ent­lang an dem Schal,
und fahre und fahre und fahre nochmal.

Die Rau­pen spin­nen 1000 Jahre und mehr,
um dich ein­zu­hül­len im sei­di­gen Meer,
sie tan­zen und tan­zen in Ihren Kokons,
und trei­ben die Damen in die Salons.

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Meine Lieb­lings­dinge

Dec 01 2009 Published by Stefan Zisting under Inspiration,auf deutsch

Möwen, die krei­schen und Sand unter Füßen,
Was­ser und Wel­len und Freunde begrü­ßen,
Scho­ko­lade in weiß und Honig im Tee,
Das sind ein paar mei­ner Lieblingsdinge!

Kuscheln vorm Schla­fen und Haare die duf­ten,
Die Stille beim Schnee­fall und nicht so lang schuf­ten,
Gemein­sa­mes Kochen und trä­nen­des Lachen,
Das sind ein paar mei­ner Lieblingssachen!

Fröh­li­che Men­schen, die Glück ver­brei­ten,
Mäd­chen mit Müt­zen und Sin­gen bei Zei­ten,
Kin­der die stau­nen und Heringe,
Das sind ein paar mei­ner Lieblingsdinge!

Wenn der Schmerz sticht, wenn die Welt weint,
und ich mich trau­rig fühle,
denk ich ein­fach an meine Lieb­lings­dinge,
dann fühle ich mich nicht so schlecht.

Inspi­ra­tion: “My Favou­rite Things”

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