Marintim
Das Maritime ist Remoulade für meine Fischstäbchenseele.
Wie ein Kind das seinen Lieblingsbonbon entdeckt, schmecke ich die Welt mit Traumgeschmack. Sie schmeckt nach Silber und Ambrosia. Nach Safran und Elettaria. Ich werde nicht satt, ob diesen Geschmacks.
Heute ist der 28. Tag und ich befreie mich, wie die Welt von von hohlen Zwängen. Altern ist ein milder Schmerz, und schlägt die Hast um Längen. Ein kleines Mädchen steht an der Ecke und weint, alles was wir haben ist zerbrochen und scheint. Wir sind nicht alle Dinge, die um uns herum sind, aber […]
Welt, ich habe gelogen. Nicht alles ist wunderbar, aber voller Wunden und Wunder. Ich spüre Schmerzen, die man nicht verneinen kann. Nicht alles ist gut, aber voller Güte. Glück ist eine warme Pistole und Traurigkeit eine bittere Frucht, die vom Himmel fällt wie Flugzeuge. Man hält sich am besten an Orten auf, die mit einem schwingen. […]
Dieses Jahr werde ich 28 Jahre alt. Und immer noch glaube ich an all die Geschichten von früher. Die ganzen Tricks und Märchen haben meinen Horizont geknickt. Mein Kopf ist geflutet von der Schönheit des Klangs der Welt. Immer noch verfolgen mich Raben und ich genieße auch das. Mein Lebensmaßstab ist die Freiheit glücklich zu […]
Es gibt kein anderes würdiges Streben, als zu lieben und geliebt zu werden. So gehe ich dann weiter. Bis auf meinem Grabstein stehen wird: “Alles war wunderbar und nichts tat weh.”
Wenn Sie Morgens aufwacht, ist sie kurz enttäuscht. Ihre Träume zeigen Ihr einen Weg, eine Lichtung der Möglichkeiten. Sie ist etwas wetterschüchtern und außerdem mit einem großen Herz beseelt. Ihre Nähe duftet nach den Früchten von jenseits des Waldes. Aber von hier aus kann ich sie nur beobachten — mit meinem Kaleidoskop. Ich entsende ihr […]
Ich kenne ein Mädchen, mit einem Herz aus Marmelade, Sie wünscht sich stets an einen Ort, wo kein Schatten fällt, Ihre Sanftheit bricht sich in Farben, wie ein Prisma das Licht, Schau nur wie Sie strahlt, über alles hinweg.
Weil die Erde rund ist, und der Wind bläst, Weil der Himmel blau ist, und die Wolken ziehen, liebe ich Dich.
Atmen konnte ich schon vorher, aber jetzt fühlt es sich gut an. Nicht mehr, nicht weniger.
Ozean, stehle meinen Körper Nimm mich auf in Deinen Schoß und lasse mich in Deinen Wellen ruhen Lege Dein sanftes Grollen über mich und schaukle mein Antlitz in Deinem nassen Gut Lass Möwen kommen, lass Wale ziehen, lass Winde treiben
Die Liebe einer Frau lindert die Welt. Mit Ihren Händen voller Sehnsucht, Schmerz und Liebe, hüllt Sie dich in Behaglichkeit. Der Duft einer Frau lässt Dich vergessen. Mit Ihrer Quelle der Leidenschaft fliesst Sie Deinen Berg hinab. Die sanfte Stimme einer Frau weckt Dich. Ihre Worte voller Vergebung und Hingabe locken Dich in die Welt. Traurigkeit und […]
Meine Zunge ist ein Schutzschild. Sie formt die Worte meines Widerstandes. Mein Atem ist ein Kind vom Wind. Er trägt die Luft durch mich hindurch. Die Bäume sind meine Schwingen. In den Ästen ruhe ich. Was meine Augen sehen, in den Sternen, in der Nacht, kann niemals vergehen, denn es wurde nur gedacht.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man sagen, dass wir alle sterben werden. Nun macht mir dieser Umstand keine Angst. Viel erschreckender finde ich die Unsterblichkeit. Die Unendlichkeit des Seins und unserer Dummheit. Wir suchen nach Antworten, aber müssen uns mit den Fragen allein begnügen. Mir sind schon viele Lehrer und Meister begegnet. Mit vielen Theorien, Vorwürfen […]
Ein geordnetes Leben ist schwarze Magie, entsprungen aus dem Kopf einer Priesterin Sie tanzt sich in Trance, damit Du Deine Kinder hüten kannst Gott und der Teufel kümmern sich, um den Müll und den Kindergarten Bewusstseinserweiterndes Pulver, für die Steuererklärung Ekstatische Tänze, für den Familienurlaub Danke, schwarze Magie! Für mein geordnetes Leben
Ich kenne Nick noch nicht lange. Mein Weg hat mich hierher geführt. Seitdem er weg ist, hat er viele Freunde. So läuft das halt. John hatte Recht: “Everybody loves you, when you´re six foot in the ground.” Nick, ich höre Deine Verzweiflung an der Schönheit. Ich fühle wie Du vorm Abgrund gestanden hast. Vor diesem […]
Trage den Fluß um Deinen Hals, fließend und tanzend und kühlend und klar, lilane Lieder und silbernes Rascheln, waren schon lange vor uns da. Komm mit zu den Weiden, wir wiegen im Wind, wehklagen unsere Leiden, und fliegen im Sinn. Komm, lass uns diese Stadt anmalen, die Farbe wählst Du, wohin wir auch schauen, erstrahlt sie im nu. […]
Mit Deiner Hand trau ich mir zu, durch den weißen Wald zu gehen, mich umzudrehen. Mit Deinem Augenblick kann ich, in die Ferne sehen, und es verstehen. Du bist mein Kaleidoskop, ich will Dich drehen, deine Muster sehen. Du bist mein Morgenlicht, in der schwarzen Zeit, hältst Licht bereit. Darf ich Dir folgen noch ein Stück, […]
Hörst Du das? Dieser mechanische Rhythmus, der erbarmungslos stampft. Dieses Getöse und Gerumpel, dass unter Dir brodelt. Spürst Du die Vibrationen, die den Boden erbeben lassen? Riechst Du den öligen Geruch aus dem Kellergewölbe? Dort steht sie. Die Maschine. Eine dampfende, rasselnde, spuckende und fluchende Fantasie aus Zahnrädern und Bolzen. Ein schauderhaftes Uhrwerk, das zuckt und […]
Ich sehe Sturm in Deinen Augen und Gewitter in Deinen Wolken Deine Haare erzählen von der Fremde Deine Haut bringt mir ein fernes Lächeln Du besiegst alles, ohne hinzuschauen Ich kann Dich halten aber halten kann ich Dich nicht Rede mit mir bis ich weiß warum bis ich weiß wann bis ich weiß wohin Deine Stimme hilft mir […]
Wütende Luft freut sich auf ihr Spiel von Haaren und Schirmen hält sie nicht viel
Alle lieben den Nektar und jeder möchte Honig. Ich bin jeder Gedanke, an den Du Dich gerne zurück erinnerst. Ich bin jeder Deiner schönen Träume, die noch kommen werden. Ich bin von allen Deinen Wünschen der ehrlichste. Duft ist Auslese und wir alle machen mit.
Ich brauche eine Stimme, die mich beruhigt. Ein zärtliches Flüstern in der Nacht: alles ist ganz wunderbar. Ich brauche ein Zittern, um das ich mich kümmern kann. Eine Haut, die bebt und schwebt und mit Farben kreist.
Zeitweise Sterne, weitreichendes Rauschen, herumreisende Lichter, schreiende Kinder. Laufende Menschen, jubelndes Atmen, mögliches Rutschen, prächtige Farben. Entferntes Rufen, fließendes Wasser, lautklingendes Fallen, freundliches Schaukeln. Heftiges Drehen, flaues Gefühl, kleine Erwachsene und große Spielerei.
Ab und zu weiß ich was Du meinst. Und es rührt mich zu Tränen, mich zu erinnern. Für den Bruchteil eines Augenblicks, bin ich dort; nicht hier. Trotz allem was geschehen ist, wissen wir noch nicht mehr als das.
Nicht nur des Nachts locken Gedanken in die Ferne. Fremde Welten lassen die Tür einen Spalt auf. Lassen wir diesen Teil nicht verkommen. Trainieren wir den Wahn. Treten wir aus dem Kreis in den Wald. Wäre es nicht schön sich zu verlieren? Sollten wir uns nicht wünschen, was wir nicht sehen? Treiben wir ab, so […]
Das menschliche Imperium es ist kein Mysterium bewegen uns durch Zeit und Raum man darf nicht nur sich selber trauen Keine Klassen, keine Rassen Die Grundbausteine werden passen Am Anfang und am Ende halten wir die Hände Die Zeit für Babylon ist um nun kommt das menschliche Imperium
Das Kind erschauderte, als es realisierte, dass Träumen nicht mehr weiterhalf. Diese mächtige Waffe, plötzlich nutzlos und tot. Eine ganze Welt erzittert und versinkt im Meer.
Wünschen ist stets tapfer bei edlem Begehr Im Traum kann ich springen weit über das Meer Ich umkreise die Sonne wer möchte noch mehr Welch riesige Hände seht alle her
Der Himmel atmet die Wolken und stösst sie hinaus um die Welt wie ein weißes Feld
Die tobende Nacht lauert vor mir mit gleißenden Träumen in den Händen Erneut hat sie mich gefunden und stülpt sich über mich Ich ergebe mich der Ruhe und treibe in das Schwarz Sie nährt mich in der Stille und stiehlt mich davon Oh Vogel der Nacht Trage mich hinfort auf den Schwingen des Schlafes
War ja klar, dass Du das noch weißt. Es ist einfach, sich zu ergeben. Einem Frühstück, einer Erinnerung, oder einem gewöhnlichen Sonnenuntergang. Wir haben das Thema beleuchtet, wie wir unsere Mahlzeit mit Karate um die Ecke bringen könnten. Wir kennen unseren Platz, unser Buch, unsere Geschichte. Wir erwarten keinen regenbogenfarbenen Himmel. Nichts zu verlieren.
Mein schönster Untergang schlummert jenseits des Lichts Mein schönster Albtraum ist ein Gefährte des Nichts Mein stetester Krieg kein Ende in Sicht Dies ist kein Wehleid ich liebe bei weitem das Licht und die Schatten Gesichter von beiden
Wie leicht man lebt Wie einfach man spürt Wie gelassen man liebt und mühelos hofft
Was mag uns geschehen, Was mögen wir sein, Was fangen wir an, mit der Unendlichkeit?
Während ich wandel fällt kein Schnee Da ist kein Flüstern im Unterholz Kein Wind rührt mich Um mich herum ist es tonlos Frei von allem Als einziger schwebe ich nicht Nackt und bar jeder Angst Ohnmächtig, aber nicht ohne Macht Um mich herum ist es farblos Weg von allem Und während ich mich ins Grab tanze, erwacht […]
I, upper rainbow (in heights i rise) me and greater beings my friend in beijing he makes people sing every dark hour i swing lines written lines ago because i´m a secret dancer my bones are shaking naked i´m dreaming the girl is true i rest on her morning i prefer breathing for bleeding but […]
Mit einem Kaleidoskop schaue ich in die Nacht, der Frühling ist noch fern.
Das Herbstliche in uns verstecken mit sich selber spielen über das Blätterwerk ankommen wenn sich der Nebel lichtet sehen wir, wo wir die ganze Zeit schon waren greif dir ein Boot und lass dich treiben das Seichte legt sich auf dein Gesicht weiter als jetzt warst du noch nie entfernt von dem was du verabscheust
es ist schon in ordnung, ich blute nur. es ist ja nicht so als ob die wolken mich tragen. es geht ja nicht darum zu verschwinden. das geht sowieso nicht komplett. in unseren herzen spielen wir zusammen, vielleicht im wald. dort hab ich dich letztens gesehen, in deinem lieblingskleid. du hast mich ausgelacht, ich hatte […]
Ich sehne mich nach einer Sucht, die mich zu ertränken vermag, ein Wald der mich verschluckt, eine Stadt die mich verschlingt, ein Mensch der mich erkennt. Ich widme mich der Vernunft, nachdem Chaos meine Poren durchkämpft hat, Häuser brechen über mich herein, schwarz und weiß und Nebel und Asphalt, das Atmen ist mehr als das hier.
Endlich bin ich niemand. Letztendlich habe ich verloren. Am Ende bin ich nur zuletzt. Ich bin verloren und ja, es fühlt sich gut an. Die Wärme umkapselt mich so sehr. Mein Verlust hat mich gewonnen.
Da wo ich hingehe, sind keine Wolken. Da wo ich hingehe, ist kein Himmel. Da wo ich hingehe, ist kein Wind. Denn dort wo ich hingehe, strebt alles ins Nichts. Kein Bedauern, keine Träume, keine Wünsche. Es ist ein Ort, zu dem nicht jeder gelangen kann. Es ist ein Ort, zu dem nicht jeder gelangen will. Aber […]
Wenn man hochschaut und die Sterne rieseln, dann schmilzt man im Silber der Nacht.
Nicht sein, wo man ist, nicht spüren, wo man ist, das ist der Schmerz der Weggebliebenen, der Unentdecker, der Nichtfinder, wie lange will ich mich wiegen in Sicherheit, bevor ich mich der Welt stelle? In mir wohnt die Ruhe. Die Ruhe, die mich wahrt und schützt. Doch wovor schütze ich mich? Will ich mein Leben […]
Hunger und Durst Schmerzen und Pein Distanz schmeichelt mir und lässt mich allein Die Augen können sehen erkennen doch nichts Die Boten des Terros im Schatten des Lichts Ich höre die Schreie und schmecke das Blut ich rieche die Asche und fühle die Glut Man erzählt mir Geschichten, fern ab und grau ich ertaste die Fläche […]
Im Winde wehen Deine Wünsche, hinaus über Gersten und Korn, durch das Wasser und die Wälder, über Täler und Berge gleiten Deine Rufe. Unaufhaltbar umkreisen sie die Welt, durch Stürme und Schnee, durch Köpfe und Ohren, schallen sie als Echo hinaus. Ein kleines Kind im Garten spielt, im Märchentanz den Boden greift, deine Wünsche findet und […]
Vor Dir ein Ozean. Hinter Dir ein Berg. Unter Dir ein Vulkan. Erhebe Dich und tanze. Dein Leben öffnet sich. Glück, du hast es bereits. Vor Dir eine Menschenmenge. Hinter Dir ein Vorhang. Unter Dir die Bühne. Schwimme hinaus. Auf den Händen Deiner Freunde. Bewunderung, du hast sie bereits.
Im Januar schwebt seicht der Vogel herbei er teilt Deine Träume und Wünsche in zwei Der Februar folgend kristallin noch die Welt Ich empfange den Wunsch noch während er fällt Unendlichkeit liebkost mich umschmeichelt mein Herz ich kann danach greifen durch den Spiegel im März Ich möcht’ es versuchen vielleicht im April gestern und morgen halte ich still Wie […]
Der Weg führte tiefer in den Wald. Über eine Lichtung und vorbei an den Feldern. Der besagte Wasserfall war plötzlich da. Rauschend und kräftig. Ich fand den alten Mann oben in der Hütte, die neben dem Wasserfall stand. Er erwartete mich und bat mich hinein. Ich kannte ihn. Er kannte mich. Ich sah ihn nicht.