Die Maschine

Hörst Du das?

Die­ser mecha­ni­sche Rhyth­mus, der erbar­mungs­los stampft.
Die­ses Getöse und Ger­um­pel, dass unter Dir brodelt.

Spürst Du die Vibra­tio­nen, die den Boden erbe­ben las­sen?
Riechst Du den öli­gen Geruch aus dem Kellergewölbe?

Dort steht sie.
Die Maschine.

Eine damp­fende, ras­selnde, spu­ckende und flu­chende Fan­ta­sie aus Zahn­rä­dern und Bol­zen.
Ein schau­der­haf­tes Uhr­werk, das zuckt und schreit.
Die­ses schwarze Unge­heuer ohne Seele, erschaf­fen von Menschenhand.

Wer hat sie gebaut?
Und wem gehorcht sie?
Wel­chen Zweck erfüllt sie?
Was bedeu­tet die rote Fünf?

Ich weiß was sie nährt, … was sie antreibt.
Und ich wünschte ich wüsste es nicht.

In Ihren Fän­gen sah ich Men­schen einst.
Hoff­nungs­lose Säu­fer aus den Rinn­sa­len unse­rer Stadt.
Die Wahn­sin­ni­gen und Ausgestoßenen.

Gefres­sen mit Haut und Haaren.

Die Maschine lebt wegen uns und von uns.
Das weiß ich jetzt.
Aber ich wünschte ich würde es nicht wissen.

Diese Maschine kann man nur bedie­nen, wenn man dem Wahn­sinn schon mal von der Schippe gesprun­gen ist.