In die Nacht schüt­ten wir Farbe

Trage den Fluß um Dei­nen Hals,
flie­ßend und tan­zend und küh­lend und klar,
lilane Lie­der und sil­ber­nes Rascheln,
waren schon lange vor uns da.

Komm mit zu den Wei­den,
wir wie­gen im Wind,
weh­kla­gen unsere Lei­den,
und flie­gen im Sinn.

Komm, lass uns diese Stadt anma­len,
die Farbe wählst Du,
wohin wir auch schauen,
erstrahlt sie im nu.

Der Mond ist der Zeuge,
unse­rer bun­ten Tat,
in die Nacht schüt­ten wir Farbe,
die leuch­tet wie am Tag.