Meine Lieb­lings­dinge

Dec 01 2009

Möwen, die krei­schen und Sand unter Füßen,
Was­ser und Wel­len und Freunde begrü­ßen,
Scho­ko­lade in weiß und Honig im Tee,
Das sind ein paar mei­ner Lieblingsdinge!

Kuscheln vorm Schla­fen und Haare die duf­ten,
Die Stille beim Schnee­fall und nicht so lang schuf­ten,
Gemein­sa­mes Kochen und trä­nen­des Lachen,
Das sind ein paar mei­ner Lieblingssachen!

Fröh­li­che Men­schen, die Glück ver­brei­ten,
Mäd­chen mit Müt­zen und Sin­gen bei Zei­ten,
Kin­der die stau­nen und Heringe,
Das sind ein paar mei­ner Lieblingsdinge!

Wenn der Schmerz sticht, wenn die Welt weint,
und ich mich trau­rig fühle,
denk ich ein­fach an meine Lieb­lings­dinge,
dann fühle ich mich nicht so schlecht.

Inspi­ra­tion: “My Favou­rite Things”

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Mensch­li­che Welle

Nov 26 2009

Das Was­ser ist kalt und rauh, aber das macht mir nichts.
Ich gehe wei­ter hin­ein, bis ich gerade noch so ste­hen kann.
In Rich­tung des Ufers drehe ich mich.
Meine Augen sind jetzt geschlos­sen.
Mein Atem fokussiert.

Lang­sam hebe ich die Arme nach vorne.
Über Brust und Kopf hin­weg stre­cke ich die Arme sanft nach oben.
Bestimmt und flie­ßend schie­ben sich meine Hände wie­der nach unten.
Ich stoße das Was­ser nach vorne und ver­ur­sa­che eine Welle.
Meine Spende kommt an.

Die Men­schen haben die Natur geschwächt und jetzt muss ich hel­fen.
Als Teil einer flüs­si­gen Natur­ge­walt fühle ich mich ver­ant­wort­lich.
Ich helfe dem Meer als mensch­li­che Welle.
Es ist gut, seine Bestim­mung gefun­den zu haben.
Ich fühle mich jetzt Eins mit dem Wasser.

Ich werde hier blei­ben, so lange das Meer mich braucht.

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pre­mière neige

Nov 05 2009

Wäh­rend ich wandle, erstarrt die Welt in Schön­heit.
Nur für mei­nen Moment.
Und dann kann ich alles ganz deut­lich sehen.
Die Mil­li­ar­den Men­schen in ihren mil­li­ar­den Häu­sern.
Im Strom der bun­ten Blät­ter, einst, da war es netter.

Ich sehe mich um und kann es kaum glau­ben.
Meine Sinne rau­ben den eige­nen Ver­stand, gleich nach dem ers­ten Schnee.

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Der Smaragd-Wunsch

Oct 19 2009

Tief und glän­zend wohnt in mir,
der Smaragd-Wunsch,
neben Dir.

Er füllt mich aus mit sei­nem Grün,
unge­schlif­fen,
ungestüm.

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Lam­pi­ons

Sep 23 2009

Her­bes Kon­fetti,
in schwarz und in bunt,
mein Geschmack ist ertaubt,
von allen Regeln der Kunst

In mir erschlos­sen,
sind die Ner­ven der Welt,
die sün­di­gen Bah­nen,
die ich drehe für Geld

Die Gewiss­heit zu tau­meln,
im Wan­del der Zeit,
hat mich ein­ge­fan­gen,
und auf mich geschneit

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Ich bin in das Tal gegangen

Sep 16 2009

Ich bin in das Tal gegan­gen,
um für mich und Dich zu sein,
keine Sor­gen und kein Ban­gen,
der Nebel lässt uns bald allein

Komm und springe mit mir,
in den kal­ten kla­ren Fluss,
Alle Tiere und die Kin­der,
kom­men auch in den Genuss

Wir sind zu lang allein gewe­sen,
fern von jedem Glück,
ich kann in Dei­nen Augen lesen,
vor uns liegt noch ein gan­zes Stück

Hier oben hel­fen wir den Vögeln,
damit sie flie­gen ler­nen,
dass ihre Schwin­gen sie tra­gen mögen,
sehen wir wirk­lich gern

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Ablei­tung Zwei

Jul 28 2009

Ich brau­che Dich, wie meine Lunge die Luft,
wie die Blu­men den Duft und die Sonne das Meer um zu glitzern

Ich brau­che Dich, wie Poe­ten den Mond,
wird das Wild nicht geschont, denn der Jäger, der braucht es

Ich brau­che Dich, wie die Bäume den Wind
und der Regen geschwind braucht die Wol­ken zum reisen

Ich brau­che Dich, wie ein Spie­gel das Bild,
wie die Straße das Schild und der Mor­gen den Tau um zu reifen

Ich brau­che Dich, wie ein Zwil­ling den ande­ren,
kommst Du nie abhan­den, denn, ich brau­che Dich

Wie eine Weide die Trauer, die Fel­der den Schauer,
der Rit­ter den Dra­chen, die Kin­der das Lachen,
brau­che ich Dich

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Reflex

Jul 27 2009

those weeping eyes
swir­ling, drif­ting
delight­ful sche­mes of blur­red tran­si­ti­ons
my ambi­ti­ons to behold
i let arise and best to come
my friend…

(July 18, 2005)

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Hier geht es nir­gendwo nach Alaska

Jun 09 2009

Wenn Men­schen Regen wären, ich wäre ein Trop­fen und Du ein Wir­bel­sturm.
Wenn Men­schen Töne wären, dann wäre ich a-Moll und Du eine Sym­pho­nie in Dur.

Es ist die Art und Weise wie Du war­test.
Es ist die Art und Weise wie Du Dich nicht kümmerst.

Schau mich an, hier geht es nir­gendwo nach Alaska.
Hier singt Dir nie­mand ein Lied mit frem­den Zungen.

Du gibst mir das Gefühl, womit andere ganze Bücher füllen.

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Mar­in­tim

May 12 2009

Das Mari­time ist Remou­lade für meine Fischstäbchenseele.

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Welt mit Traumgeschmack

May 12 2009

Wie ein Kind das sei­nen Lieb­lings­bon­bon ent­deckt,
schme­cke ich die Welt mit Traumgeschmack.

Sie schmeckt nach Sil­ber und Ambro­sia.
Nach Safran und Elettaria.

Ich werde nicht satt, ob die­sen Geschmacks.

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Alles was wir haben ist zer­bro­chen und scheint

May 08 2009

Heute ist der 28. Tag und ich befreie mich,
wie die Welt von von hoh­len Zwängen.

Altern ist ein mil­der Schmerz,
und schlägt die Hast um Längen.

Ein klei­nes Mäd­chen steht an der Ecke und weint,
alles was wir haben ist zer­bro­chen und scheint.

Wir sind nicht alle Dinge, die um uns herum sind,
aber alles was in uns lodert.

Heute bin ich mehr als ich,
denn jeder Tag ver­än­dert sich.

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Words be humble

Apr 28 2009

words be hum­ble,
words be quick,
words be waving wal­king sticks,

floa­ting fea­thers on my skin,
beware of wea­t­hers made of sin,

gather round you crazy fools,
haun­ted by a thousand ghouls,

all of you will soon be quen­ched,
no more shall be hat­red drenched,

oh good god, stay by our side,
che­rish our fra­gile eggs­hell pride.

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Die Lüge und ich wie ich sie erzählte

Apr 02 2009

Welt, ich habe gelo­gen.
Nicht alles ist wun­der­bar, aber vol­ler Wun­den und Wunder.

Ich spüre Schmer­zen, die man nicht ver­nei­nen kann.
Nicht alles ist gut, aber vol­ler Güte.

Glück ist eine warme Pis­tole
und Trau­rig­keit eine bit­tere Frucht,
die vom Him­mel fällt wie Flugzeuge.

Man hält sich am bes­ten an Orten auf, die mit einem schwin­gen.
Denn wenn man dort stirbt, ist der Weg nicht weit.

Abschied ist eine schwin­gende Tür
und ein sich ent­span­nen­der Muskel.

Welt, ich habe gelo­gen.
Und jetzt fühle ich mich bes­ser denn je.

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Das Gewicht der Welt exklu­sive mir

Feb 26 2009

Die­ses Jahr werde ich 28 Jahre alt.
Und immer noch glaube ich an all die Geschich­ten von frü­her.
Die gan­zen Tricks und Mär­chen haben mei­nen Hori­zont geknickt.
Mein Kopf ist geflu­tet von der Schön­heit des Klangs der Welt.
Immer noch ver­fol­gen mich Raben und ich genieße auch das.
Mein Lebens­maß­stab ist die Frei­heit glück­lich zu sein.
Was ich bin.
Und ich bin dank­bar für alle Hür­den auf mei­nen Weg.
Das Gewicht der Welt ist erdrü­ckend.
Atlas trug schwer.
Aber ich über­for­dere meine Schul­tern nicht.
Ein Kreuz für jeden reicht.
Die Sonne nimmt mir meine Last.
Und nimmt mich auf in Ihren Plexus.

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Es gibt kein ande­res wür­di­ges Streben

Feb 09 2009

Es gibt kein ande­res wür­di­ges Stre­ben, als zu lie­ben und geliebt zu wer­den. So gehe ich dann wei­ter. Bis auf mei­nem Grab­stein ste­hen wird: “Alles war wun­der­bar und nichts tat weh.”

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Die Hüte­rin der Erdbeere

Feb 02 2009

Wenn Sie Mor­gens auf­wacht, ist sie kurz ent­täuscht.
Ihre Träume zei­gen Ihr einen Weg, eine Lich­tung der Möglichkeiten.

Sie ist etwas wet­ter­schüch­tern und außer­dem mit einem gro­ßen Herz beseelt.
Ihre Nähe duf­tet nach den Früch­ten von jen­seits des Waldes.

Aber von hier aus kann ich sie nur beob­ach­ten — mit mei­nem Kaleidoskop.

Ich ent­sende ihr ein Rot­kel­chen, einen Fuchs und ein Son­nen­strahl.
Um ihr ein Ver­spre­chen vom Früh­ling zu überbringen.

Hüte­rin, es wird März­was­ser flie­ßen.
Schüt­tel die Sor­gen ab.

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Ich kenne ein Mädchen

Jan 22 2009

Ich kenne ein Mäd­chen,
mit einem Herz aus Marmelade,

Sie wünscht sich stets an einen Ort,
wo kein Schat­ten fällt,

Ihre Sanft­heit bricht sich in Far­ben,
wie ein Prisma das Licht,

Schau nur wie Sie strahlt,
über alles hinweg.

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Ablei­tung Eins

Jan 22 2009

Weil die Erde rund ist,
und der Wind bläst,

Weil der Him­mel blau ist,
und die Wol­ken ziehen,

liebe ich Dich.

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